Sonntag, 2. September 2018

Jagdsaison in Brodersby - Stefanie Ross


Autor: Stefanie Ross

Verlag: Grafit

Seitenzahl: 379

ISBN: 978-3894255848

Erscheinungsdatum: 16. Juli 2018

Ebenfalls als E-Book erhältlich!

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Cover:


Das Cover wirkt beinahe schon etwas zu harmlos für einen Krimi, da die abgebildete Landschaft ruhig sowie verträumt wirkt. Schaut man jedoch genauer hin, fällt einem der bedrohlich wirkende dunkle Himmel auf sowie die vielen Vögel. Ich finde die Aufmachung passt super zur Geschichte und zu dem bereits veröffentlichten 1. Band der Reihe.


Erster Satz:


Jan Storm wünschte sich, er könnte das Vibrieren seines Handys ignorieren.


Inhalt:


Jan Storms Leben als Landarzt läuft in ruhigen Bahnen. Doch als der Sommer sich dem Ende neigt, häufen sich merkwürdige Vorkommnisse: Ein Mann wird unter ominösen Umständen auf der Jagd erschossen und Patienten entscheiden sich statt Arztbesuch für Wunderkristalle und Kräutertees - die sich allerdings als giftig entpuppen. Als die junge Witwe seines in Afghanistan ums Leben gekommenen Freundes ihren Besuch ankündigt, stürzt Jans Welt endgültig ins Chaos. Denn Andrea hat offensichtlich ein Geheimnis. Bald stellt Jan fest, dass es in Brodersby um weitaus gefährlichere Dinge als alternative Heilmethoden geht. Wem kann er eigentlich noch trauen?


Meine Meinung zum Buch:


"Jagdsaison in Brodersby" ist bereits der zweite Band der Krimi-Reihe, rund um den Landarzt Jan Storm. Den ersten Fall kannte ich bisher noch nicht, aber es bereitete mir auch keine größeren Probleme, direkt mit dem zweiten Band zu starten.

Jan Storm entsprach anfangs so überhaupt nicht meiner Vorstellung eines Landarztes, was nicht bedeuten soll, dass ich ihn nicht mochte, aber nach dem Lesen des Klappentextes dachte ich da eher an einen älteren, sehr konservativen Herrn, der weder Zeit für Hobbys, noch für Freundschaften hat. Doch Landarzt Jan Storm ist das komplette Gegenteil, denn er genießt neben seiner Arbeit in der Arztpraxis, die Freizeit mit seinen Freunden, kümmert sich um die Sorgen der Einwohner von Brodersby und beginnt schließlich noch zu ermitteln.

Die Gegend rund um die Schlei habe ich selber noch nie besucht, aber die Beschreibungen im Buch fand ich so wundervoll, dass ich nun unbedingt mal dort hin reisen möchte. Lediglich mit den zahlreichen Charakteren hatte ich zu Beginn etwas Probleme, da es einfach zu viele auf einmal waren und ich musste dann immer wieder zurückblättern, weil ich das Gefühl hatte, dass ich etwas überlesen hatte. Mit der Zeit jedoch legte sich das und die Geschichte nahm richtig Fahrt auf. Es gab später auch oftmals Hinweise darauf, was im 1. Teil passierte, sodass man diesen nicht zwingend gelesen haben muss. Allerdings habe ich mir fest vorgenommen, den Vorgänger noch zu lesen. Allein schon wegen den interessanten Handlungsorten und auch die Protaginisten, allen voran die Arzthelferin Gerda, sind mir am Ende richtig ans Herz gewachsen.

Die Geschichte an sich besteht nicht einfach nur aus einem einzelnen Mordfall, der aufgeklärt werden möchte, sondern umfasst gleichzeitig mehrere Anschlagsversuche, die Suche nach einem geheimnisvollen Scharlatan und dann ist da noch Andrea, die Witwe eines Freundes, die sich mehr als merkwürdig verhält. All das sorgt für jede Menge Spannung, Konflikte und Rätselraten.

Mein Fazit:


Ein gut konstruierter Regionalkrimi, der mit einer wunderbaren Atmosphäre daherkommt und jeder Menge Nervenkitzel. Ich möchte unbedingt weitere Fälle lesen von Jan Storm sowie seinen Freunden und bin natürlich gespannt, wie es im Privatleben der Ermittler weitergeht.



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