Freitag, 24. Januar 2020

Nächstes Jahr am selben Tag - Colleen Hoover


Autor: Colleen Hoover

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft

Seitenzahl: 376

ISBN: 978-3423740258

Erscheinungsdatum: 10. März 2017

Ebenfalls als E-Book erhältlich!

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Cover:


Das Cover hat mich leider kaum angesprochen, da ich mich einfach generell schwer tue mit klar erkennbaren Personen darauf. So hübsch die Beiden darauf auch ausschauen, ich habe beim Lesen dann oftmals ein ganz anderes Bild der Protagonisten vor Augen und speziell bei diesem Bild, erscheinen mir die abgebildeten Personen schlichtweg älter als die Hauptcharaktere es im Buch sind.


Erster Satz:


Was es wohl für ein Geräusch machen würde, wenn ich ihm jetzt einfach mein Glas an den Kopf werfen würde?


Inhalt:


Fallon und Ben wären das perfekte Traumpaar – wenn er nicht in LA und sie in New York leben würde. Statt einer Fernbeziehung beschließen die beiden, sich die nächsten fünf Jahre jeweils nur einmal am selben Novembertag zu treffen – in der Hoffnung auf ein Happy End. Doch fünf Jahre sind eine lange Zeit …


Meine Meinung zum Buch:


"Nächstes Jahr am selben Tag" habe ich bereits vor längerer Zeit in einer Leserunde gelesen, aber bisher nicht rezensiert, da ich meine Gefühle beim Lesen dieser Geschichte nur schwer in Worte fassen konnte. Das Cover sprach mich kaum an, aber ich mag ja das gemeinsame Lesen sehr und als die Wahl auf dieses Buch fiel, wollte ich unbedingt mitlesen.

Fallon hatte ich aufgrund ihrer tragischen Geschichte sowie der schwierigen Beziehung zu ihrem Vater sofort ins Herz geschlossen. Aufgrund eines Brandes ist ihr Körper mit Narben gezeichnet, und obwohl sie immer von einer Schauspiel-Karriere träumte, glaubt sie mittlerweile selbst nicht mehr daran. Auch ihr Vater versucht ihr das immer wieder schonungslos klar zu machen und weiß nicht so recht, wie er seit dem Unfall mit ihr umgehen soll.

Mit Benton James Kessler konnte ich mich nur schwer anfreunden. Einerseits mochte ich seine lässige, ungezwungene Art, fand es großartig, wie er Fallon stets auf andere Gedanken brachte, andererseits erschien er mir von Anfang an zwiespältig. Spätestens seit der Auseinandersetzung mit seinem Bruder, konnte ich erahnen, was der Hintergrund des Ganzen war.

Ich empfand diese Liebesgeschichte unheimlich tragisch und zugleich spannend zu lesen. Sie berührte mich stark und dennoch hinterließ sie am Ende einen seltsamen Beigeschmack. Und auch wenn ich bereits eine Vorstellung davon hatte, welches Geheimnis Ben versuchte vor Fallon zu verbergen, war ich am Ende doch schockiert und konnte das Ganze nur schwer nachvollziehen. Persönlich hätte ich mit so einem Geständnis auch überhaupt nicht umgehen können in solch einer schwierigen Situation.

Mein Fazit:


So großartig ich die Entstehung und den Verlauf dieser Liebesgeschichte auch empfand, so sehr bedrückte mich am Ende doch der merkwürdige Beigeschmack des Ganzen. Das Geheimnis, welches Ben versuchte vor Fallon zu verbergen, wäre für mich ein absolutes No-Go gewesen und keine Basis für eine langfristige, ernsthafte Beziehung. Das hat mit jugendlicher Trotzreaktion oder Unwissenheit wenig zu tun, und ich hätte damit nicht umgehen können.



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