Donnerstag, 26. Mai 2016

[Blogtour] Der 4. Tag "Weil wir Flügel haben" von Vanessa Diffenbaugh




























Herzlich Willkommen beim heutigen Blogtourtag zu "Weil wir Flügel haben" von Vanessa Diffenbaugh. Gestern konntet ihr mehr über das Thema Plötzlich Mutter erfahren, heute geht es bei mir um 

Ängste und Zweifel in der Kindererziehung. 

Wer Kinder hat, kann sich sicherlich noch gut an die Zeit der ersten Schwangerschaft erinnern: Eine Zeit voller Veränderungen, Ungewissheit vor der Zukunft sowie Sorgen, ob das Kind auch gesund sein wird. Man ist voller Zweifel und hat keine Ahnung, was einen erwarten wird, nach der Geburt. Hinzu kommen oftmals noch private, berufliche oder gesundheitliche Probleme, sodass man sich schnell überfordert fühlt mit der ganzen Situation.

Ähnlich muss es wohl auch unserer Protagonistin Letty ergangen sein, als sie von ihrer ersten Schwangerschaft erfuhr. Sie war noch minderjährig und obwohl sie den Vater des Kindes liebte, entschied sie sich, ihm nichts von der Schwangerschaft zu sagen. Sie wollte ihm die Zukunft nicht verbauen, tischte ihrer Mutter eine Lüge auf und entschloss sich, das Kind alleine aufzuziehen. Ihre Mutter, die ihr lediglich etwas unter die Arme greifen wollte, übernahm kurze Zeit später die Mutterrolle, damit Letty erstmal arbeiten konnte. Doch Letty war viel zu sehr mit sich selber beschäftigt, ertränkte ihren Kummer in Alkohol und fühlte sich als Mutter völlig unbrauchbar. 

Man kann noch soviele Ratgeber vor der Geburt wälzen, was einen erwarten wird, kann man weder erahnen noch irgendwie planen und sollte wohl besser versuchen, damit etwas lässiger umzugehen. Das Leben wird sich definitiv verändern und es braucht eine ganze Weile, bis man sich in seine neue Rolle hinein findet, aber wenn man all diesen Veränderungen gelassen entgegen sieht, wird man am Ende wesentlich gestärkter hervorgehen. Plötzlich muss man Ausflüge komplett durchorganisieren und planen, Einkäufe nach der voraussichtlich benötigten Zeit takten und am Ende, wird man doch immer wieder merken, dass sich das Wohlergehen von Kindern definitiv nicht planen lässt!

Die lieben Kleinen kommen teilweise auf Ideen, die einem selbst im Traum nicht einfallen würden. Als Mutter von drei Jungen weiß ich, wovon ich spreche und kann behaupten: Man sollte das alles am besten einfach auf sich zukommen lassen und sich nicht zuviele Gedanken machen. Während meiner ersten Schwangerschaft habe ich mehr als genug Ratgeber und Zeitschriften gelesen, um mich auf die Kindererziehung vorzubereiten, habe 1. Hilfe Kurse belegt, den Haushalt so gut es geht gesichert und letzten Endes haben die Kleinen so verrückte Ideen, wie zum Beispiel: sich Kastanien in die Nasenlöcher oder Ohren zu stecken, sich gegenseitig die Haare zu schneiden oder die Möbel und Wände zu bemalen. 

Es dauert, bis man in die Rolle als Mutter hinein wächst und wenn man glaubt, das Ganze endlich etwas im Griff zu haben, muss man lernen wieder loszulassen. Lange Zeit fragt man sich, ob das Kind zeitgemäß entwickelt ist, sorgt sich, ob es in der Schule mitkommen wird und gleichzeitig versucht man, sie zu selbständigen und glücklichen Menschen zu erziehen.

Ich könnte das Thema noch bis ins Unendliche ausdehnen, und fühle mich auch nach 13 Jahren Mutterschaft oftmals noch überfordert, aber man sollte unbedingt Hilfe annehmen, wenn sie einem angeboten wird und gegebenenfalls auch selber um Hilfe bitten. Die meisten reagieren darauf sehr erfreut und sind froh, wenn sie ein kleines Bisschen aushelfen können.

Das Gewinnspiel:



Beantwortet mir als Kommentar bitte die nachfolgende Frage und erhaltet die Chance auf

1 Überraschungspaket

Frage: Welchen Tipp möchtet ihr werdenden Eltern unbedingt mit auf den Weg geben?



Teilnahmebedingungen:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 28.05.2016 um 23:59 Uhr.


Die Tour im Überblick:


Hier stelle ich euch schon mal alle teilnehmenden Blogs mit ihren Themen vor und hoffe, dass wir euch begeistern können.


 Montag, 23. Mai 2016: Weil wir Flügel haben (Buch- und Autorenvorstellung)
Jacqueline - BookNaerrisch

Dienstag, 24. Mai 2016: Lettys Familie

Mittwoch, 25. Mai 2016: Plötzlich Mutter
Eva-Maria - Schreibtrieb

Donnerstag, 26. Mai 2016: Ängste und Zweifel in der Kindererziehung

Freitag,  27. Mai 2016: Mexikanische Flüchtlinge in der USA

Samstag, 28. Mai 2016: Wie ein Unfall das gesamte Leben ändern kann

Sonntag, 29. Mai 2016: Gewinnerbekanntgabe
auf allen Blogs


Kommentare:

  1. Hallöchen. Einen Tipp?! Ich hätte einfach nur gesagt überlegt euch das gut ob ihr das gemeinsam mit dem Kind hinbekommt!
    Den Rest muss jeder selber hinbekommen ´denn in echt ist alles doch ganz anders- da kann man vorher ja viel reden doch hinbekommen muss man es doch selber!
    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

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  2. Hallo!
    Schmunzeln musste ich jetzt gerade, als ich deine Geschichte mit den Kastanien las...tja, man ist auf Vieles nicht vorbereitet! Deshalb ist auch schwer einen Tipp abzgeben, da jedes Kind individuell ist.
    Auch ich habe Ratgeber gelesen und dann kommt doch vieles anders. Im Endeffekt weiß man meistens selbst, wie man handeln muss, denn niemand kennt sein Kind so gut, wie seine Mutter ;)
    was ich heute nicht mehr machen würde, wäre im Haus herumzuschleichen, wenn das baby schläft. Meine Kleine hatte zwar einen sehr leichten Schlaf, aber trotzdem sollte man nicht zu übervorsichtig sein....auch bei anderen Dingen ;) Mittlerweile ist sie 20 und schläft tief und fest - besonders nach einer langen Samstagnacht ;) Die Sorge bleibt allerdings immer.....egal ob 20 Tage, 20 Monate oder 20 Jahre alt.
    Liebe Grüße
    Martina
    stamplover@gmx.at

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  3. Hallo und guten Tag,

    die Geburt ist etwas natürliches und auch keine lustige/lustvolle Sache, wie mit unter möglicherweise die Entstehen...augenzickern ....da müssen alle kommenden Eltern durch.

    Und deshalb bringt es auch wenig belesen/über informiert dahinein zugehen....denn jede Geburt ist anders und man schafft letztendlich nur unnötig Ängste/Stress damit, wenn man über alles und jedes bescheid weiß.....


    LG..Karin...

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  4. Hallo,

    da ich selber noch keine Kinder habe bin ich wohl die Falsche die werdenden Eltern Tipps geben kann. :)

    LG
    SaBine

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  5. Ich möchte gerne expliziten Tipps gerne, jeder muss wissen, was selbst das beste für seine Kinder ist.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  6. Hallo,

    es ist schwierig einen Tipp zu geben, da jede Situation und jedes Kind anders ist. Nur eines vielleicht... immer die Ruhe bewahren.

    LG Tina

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  7. Hallo ,

    ich glaube es muss jeder selber die Erfahrung machen
    weil manchmal helfen die Tipps nicht und es läuft
    anders als man denkt.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  8. Hallo,
    vielen Dank für deinen Beitrag.
    Da ich selbst noch keine Kinder habe, finde ich es schwer Tipps zu geben. Ich kenne es aber von Freunden, je entspannter man in der Schwangerschaft ist, desto entspannter scheinen dann auch die Kinder zu sein.^^
    Liebe Grüße
    Isabell

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  9. Hallo,
    vielen Dank für den Beitrag. Ja, es gibt unendlich viele Tips, sehr viel Lektüre und und und.... Am besten sollte jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Ein Kind zu bekommen ist was großartiges und man muss nicht alles 100 % perfekt machen. Auf alle Fälle auch mal Hilfe annehmen, nicht immer alles alleine machen, den Papa mit einbeziehen, denn sohne Mutterrolle ist ein 24 Stunden Job. Die Zeit genießen, sie geht so schnell vorbei.
    LG Bettina Hertz
    bettinahertz66@googlemail.com

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  10. Huhu =)

    Nehmt euch Zeit, euch zu dritt an eure neue Situation zu gewöhnen, denn es klappt nicht immer alles auf Anhieb.

    Liebe Grüße
    (shanklin@gmx.de)

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  11. Halli Hallo,
    habe heute einen Sohnemann, der laut Alter im Perso am Ende seines Teenager-Daseins ist... laut Perso wohlgemerkt... grins...lach..
    Vom Kopf her und manchen Situationen her sag ich nö...das dauert noch bis er KEIN Teenager mehr ist...lach...
    Aber genau diese Lässigkeit und Leichtigkeit ist beneidenswert und kein Mangel.. im Gegenteil...
    Meine Sohnemann hat vor knapp vier Jahren angefangen, mich mit einem Spruch aus meinem Gedanken- und Sorgen-Karussell herauszubekommen, der eigentlich wegweisend im Rückblick auf unser beiden gemeinsame Zeit ist...
    "Chill Mal!"
    Warum und wieso... damals er mit dem Spruch angefangen hat, hat mit einem Ereignis in seinem und somit unserem Leben zu tun
    .. und ist eine lange Geschichte, die hier zu weit führen würde... das war und ist aber nur eine der vergangenen größeren Fallen, die unser Leben für uns bereit hielt, auch das jetzt zu erklären, würde den Rahmen hier sprengen...

    Bedeutet für mich... in manchen Situationen, auch wenns oft sehr schwer fällt... tief durchatmen und zurücklehnen... es wird schon...
    und das nicht nur im Alltag mit seinen Stolpersteinen oder auch ganzen Stolper-und Wegversperrfelsen, sondern auch die Kindererziehung betreffend..
    Denn nicht nur wir erziehen unsere Sprösslinge, sondern auch sie uns...
    Und egal was war, was ist und noch sein wird... für unseren Sprössling lohnt es sich IMMER, wieder aufzustehen, den Staub und Dreck aus den Klamotten zu klopfen und weiterkämpfen, egal wie schwer und ausweglos es ausschaut...

    Ebenso musste ich feststellen, je größer der Sprössling wird, umso größer werden auch die Sorgen und die Probleme, die es zu bewältigen gibt, und das liegt meistens nicht mal an dem Sprössling selbst.

    Kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen...
    Hab früher über diesen Spruch gelacht, aber es ist doch was Wahres dran.

    Aber das Wort Sorgen lässt sich auch durch positiver geprägte Worte austauschen...
    mein Sohnemann ist auch mir eine Stütze und ihn als Belastung anzusehen, ist absolut unfair.
    Er ist meine Familie, inzwischen meine Stütze, um weiterzumachen und auch zu kämpfen.
    Er war alle Kämpfe die ich schon gefochten habe, alle Stolpersteine und ganze Felsen, die ich schon auf die Seite räumen musste, daß wir weitergehen können, er ist und war alles wert.


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    1. Ich hätte ihn damals garnicht bekommen sollen ...aus gesundheitlicher Sicht, ein Risiko, ich entschied mich aber für ihn und sah dem Ganzen ziemlich "gechillt" wie es heute heißt... entgegen... wenn ich ihn in der Schwangerschaft verliere oder dergleichen, dann sollte es so sein, wenn nicht, dann soll auch das so sein... also einfach tief durchatmen und zurücklehnen...
      hab keinen Schwangerschaftsvorbereitungskurs oder dergleichen besucht (die sind damals in Mode gekommen...) das war mir zu blöd..war doch nicht Krank... doch schon, aber das hatte nix mit der Schwangerschaft zu tun, sondern war "nur Schwanger".

      Mich regte das Verhalten und Gejammer der anderen werdenden Mütter sowas von auf... die benahmen sich wie schwer gebrechlich.. was sollte dann ich sagen? Das Damoklesschwert der Querschnittslähmung schwebte unter anderem damals schon über mir.. wenns "etwas zog" wurde gleich gejammert... fünf Minuten der Kurs...meiner Hebamme zuliebe... und ich verließ fluchtartig wieder den Raum und beschloß..Nie wieder geh ich da hin...
      mir reichten die engmaschigen Untersuchungen schon, wo ich dann auch andere Schwangere traf..notgedrungen... mir ging das Gejammer und Gestöhne sowas von auf den ...nichtvorhandenen Sack......Keks...
      Sorry wenn ich hier jetzt der einen oder anderen Schwangeren unrecht tue, die sich nicht so verhält... aber für mich gleicht eine Ansammlung von Schwangeren einem Wettbewerb, wer die größeren, stärkeren "Schwangerschaftsbeschwerden" hat.
      Auch die körperlichen Veränderungen... Und? Das gehörte schon immer dazu... nur wurde noch nicht immer so ein Drama drum gemacht.
      Ganz einfach auch hier: "Chill mal"
      Der Sprössling ist da, wird in den Alltag bzw. Tagesablauf integriert bzw. man baut seinen Tagesablauf um das Kleine rum... auch hier: "Chill mal"

      Der Sprössling kommt in den Kindergarten, wird selbständiger, Grenzen und die Mutternerven werden ausgetestet... auch hier: "Chill mal"

      usw. usf...

      Herzliche Grüsse
      M.

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  12. Huhu,
    da gebe ich nur den Tipp, auf sich selbst hören und nicht verrückt machen lassen. Für die Kinder da sein, von Anfang an, aber genauso, wie es für einen selbst richtig ist.
    LG und schönes We,
    Madita

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  13. Hallo,

    ich denke, dass es am wichtigsten ist sein Kind zu lieben und es auf jeden Fall zu unterstützen...

    LG

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  14. Hallo Diana,

    ich find es etwas schwierig (oder sogar anmaßend) auf diese Frage zu antworten, wenn man selbst noch keine Kinder hat, aber da ich mir hier gerne auch ein Los für dieses tolle Buch holen möchte, versuche ich es trotzdem. ;) Ich beobachte manchmal bei Müttern oder Vätern, die mit ihren Kindern unterwegs sind, dass sie ihren Kindern gar nicht richtig zuhören bzw. sie nicht besonders ernst nehmen, wenn sie beispielsweise angelaufen kommen und einem Elternteil etwas (für sie anscheinend sehr Bedeutendes) enthusiastisch erzählen. Meistens ist die Reaktion der Eltern darauf eher uninteressiert. Sie bekommen zwar irgendeine Antwort darauf, aber zeigen mit ihrem Verhalten gleichzeitig auch, dass es sie nicht wirklich interessiert. Und nur, weil Kinder sich das nicht anmerken lassen, heißt das nicht, dass sie die Reaktion der Eltern nicht mitbekommen bzw. verstanden haben. Und sowas wirkt sich auf Dauer schon auf die Kinder aus, denke ich: vermindertes Selbstbewusstsein, Bestätigungsbedürfnis, Unsicherheit usw. Also: ich würde werdenden Eltern raten: unendliche Geduld, Liebe und Verständnis aufzubringen, für das, was die Kinder von sich geben, damit aus ihnen mal gesunde und glückliche Erwachsene werden können.

    Alles Liebe ♥,
    Janine

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