Freitag, 4. Januar 2019

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen - Petra Hülsmann


Autor: Petra Hülsmann

Verlag: Bastei Lübbe

Seitenzahl: 575

ISBN: 978-3-404-17690-8

Erscheinungsdatum: 25. Mai 2018

Ebenfalls als E-Book sowie Hörbuch erhältlich!

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Cover: 


Das Cover des Buches war für mich erstmal nichtssagend, weckte aber trotzdem Interesse. Es passte gewissermaßen zu den bereits erschienenen Büchern der Autorin, allerdings konnte ich mit dem gewählten Motiv eher wenig anfangen.


Erste Sätze:


»Hi, Frau Paulsen!«
Erschrocken fuhr ich zusammen. Fast wäre mir der Plastikbehälter mit Schokoladenkuchen und das Buch heruntergefallen, in dem ich gerade las.


Inhalt:


Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind - die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn's einfach wär, würd's schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los.


Meine Meinung zum Buch:


"Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen" war der erste Roman von Petra Hülsmann, den ich gelesen habe und da ich bereits so viel Positives über die bereits erschienenen Bücher mitbekommen hatte, war ich am Ende leider etwas zwiegespalten. Die Grundidee an sich gefiel mir gut, aber die ganze Story war insgesamt viel zu vorhersehbar, die Hauptprotagonistin meiner Meinung nach zu naiv und der Schulalltag dieser Hamburger Schule war interessant, aber ich denke, man hätte das Ganze auch etwas weniger ausufernd beschreiben können.

Mit Annika wurde ich bis zum Ende hin nicht wirklich warm, da sie als Lehrerin zwar wahnsinnig verständnisvoll rüberkam, aber mir fehlte da das Durchsetzungsvermögen und aufgrund ihrer ganzen Komplexe bezüglich der eigenen Schulzeit, erschien sie mir ehrlich gesagt völlig ungeignet für diesen Beruf. Ich hatte ständig die Befürchtung, dass sie sich am liebsten irgendwo verstecken würde und mit den Konflikten der Jugendlichen von vornherein überfordert war.

Den Schreibstil würde ich als locker und humorvoll beschreiben, aber teilweise zogen sich die Dialoge und Szenen dermaßen in die Länge, dass ich versucht war, einige Absätze zu überspringen. Erschwerend hinzu kommt in meinem Fall auch, dass ich mit Musicals generell wenig anfangen kann und hier wurde schon sehr genau auf das Bühnenbild, die Darstellerauswahl sowie die Proben eingegangen, was mich dann doch eher langweilte.

Mein Fazit:


Insgesamt betrachtet empfand ich dieses Buch als nette Lektüre für zwischendurch, aber mich konnte es leider weder fesseln noch irgendwie begeistern. Vieles war zu vorhersehbar, die Protagonisten zu klischeebehaftet und die gesamte Story zu träge beschrieben.




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