Donnerstag, 27. Oktober 2016

sterb(l)ich - M. C. Steinweg



Autor: M. C. Steinweg

Verlag: Books on Demand

Seitenzahl: 172

ISBN: 978-3739216669

Erscheinungsdatum: 04. Dezember 2015

Ebenfalls als E-Book erhältlich!

zu kaufen bei: Amazon




Cover:


Das Cover dieses Romans hat mich im ersten Moment überhaupt nicht angesprochen. Wäre ich nicht zufällig durch einige positive Rezensionen darauf aufmerksam geworden, hätte ich es wohl gar nicht weiter beachtet. Es passt zur Geschichte, aber mir ist es schlichtweg zu bunt und vielleicht auch zu fröhlich, sodass ich es mit dem Thema Krebs einfach nicht verbinden kann.


Erster Satz:


"Es tut mir leid, es gibt nichts, was ich für Sie tun kann, außer, Ihnen eine geeignete Schmerztherapie vorzuschlagen."


Inhalt:


Als Annika Benders die Diagnose "Bauchspeicheldrüsenkrebs" von ihrem Arzt erhält, bricht eine Welt für sie zusammen. Sie hatte noch so viel vor im Leben, träumte von Kindern und fühlt sich definitiv auch noch zu jung zu sterben. Da die Ärzte ihr jedoch unmisserverständlich klar machen, dass sie ihr nicht mehr helfen können, beschließt sie ihre letzten Monate zu genießen. Sie reist mit ihrem Mann durch Europa - bis es ihr nach und nach immer schlechter geht. Ihr Tod kommt für alle schneller als erwartet, doch für Annika ist nach deren Tod nicht alles vorbei. Sie beobachtet ihre eigene Beerdigung und lernt kurz darauf Süleyman Cemsi kennen. Es entsteht eine tiefe Freundschaft und die beiden helfen sich gegenseitig loszulassen. Vom Leben, von ihren Lieben sowie den irdischen Sorgen.


Meine Meinung zum Buch:


Auf dieses Buch wurde ich zufällig durch mehrere positive Rezensionen aufmerksam, sodass ich beschloss es zu lesen. Alleine aufgrund des Covers hätte ich dies wohl ansonsten eher nicht getan. Leider lässt mich diese Geschichte jedoch sehr zwiegespalten zurück, da ich einerseits die Grundidee interessant finde, andererseits das Ganze für mich jedoch eine Spur zu heiter und beschwingt daherkommt.

Ich habe Annika sofort ins Herz geschlossen und konnte gut nachvollziehen, wie es ihr nach dieser schrecklichen Diagnose wohl gehen muss. Ihre ganze Trauer, ihr Schmerz sowie ihre Fürsorge gegenüber dem Ehemann berührten mich sehr und ich fragte mich immer wieder, wie ich wohl mit so einem Urteil umgehen würde. Die Zeit bis zu ihrem Tod hat sie weitestgehend positiv ausgefüllt, ist mit ihrem Mann per Wohnmobil quer durch Europa gereist und hat sie sinnvoll genutzt. Gerne hätte ich über diese Wochen noch viel mehr erfahren, da mir das im Buch alles viel zu schnell ging und ich auch gerne mehr darüber gewusst hätte, welche Probleme aufgrund der Krankheit während der Reise auftauchten. Einiges wurde zwar kurz angesprochen, aber mir ging all dies etwas zu schnell und es war nur schwer nachvollziehbar für mich. Wie ging es dem Mann damit? Worüber haben sie während dieser Zeit geredet? Wie kann man so einer Reise positives abgewinnen? Nur mal einige wenige Fragen, die mir leider unbeantwortet blieben.

Der Schreibstil lässt sich wunderbar leicht und flüssig lesen und mir gefiel sehr, wie feinfühlig die Autorin das Thema Krebs anfangs umgesetzt hat. Allerdings veränderte sich die gesamte Grundstimmung dann im zweiten Teil, also nach Annikas Tod, doch sehr und ich tat mich richtig schwer mit den humorvollen Anspielungen sowie der Heiterkeit insgesamt. Klar, die Vorstellung, dass nach dem Tod nicht alles schlagartig vorbei ist und dass wir die Möglichkeit haben unsere Lieben noch eine zeitlang zu begleiten ist wundervoll, aber es war irgendwie überhaupt nicht mein Humor und wirkte zu verkrampft auf mich. Was vielleicht auch daran liegt, dass in meinem Umfeld in letzter Zeit zu viele Menschen an Krebserkrankungen verstorben sind. Dem Ganzen etwas Positives abzugewinnen, fällt da schwer.

Die Grundidee der Geschichte fand ich interessant, aber als tiefgründig würde ich es wohl nicht bezeichnen. Dazu fehlten mir auch beispielsweise zu viele Informationen, wie ihr Mann sowie ihre Freunde und Eltern mit dieser Diagnose umgehen, wie die letzten Wochen verliefen und auch wie Annikas Körper nach und nach seinen Dienst quittierte.

Mein Fazit:


Insgesamt lässt mich "sterb(l)ich" leider mit zweigeteilter Meinung zurück. Während ich den ersten Teil sehr interessant und berührend fand, konnte ich mit dem zweiten Teil der Geschichte leider nur wenig anfangen. Ich empfand den Humor sowie die Nichtigkeiten, mit denen sich Annika und ihr neuer Freund Süleyman nach dem Tod so herumplagten schlichtweg zu belanglos und hätte mir stattdessen lieber mehr über den Krankeitsverlauf von Annika gewünscht.



Mittwoch, 26. Oktober 2016

Der Tag, als ich die Welt umarmte - Miranda Dickinson


Autor: Miranda Dickinson

Verlag: MIRA Taschenbuch

Seitenzahl: 448

ISBN: 978-3956495816

Erscheinungsdatum: 18. Juli 2016

Ebenfalls als E-Book erhältlich!

zu kaufen bei: HarperCollins

oder bei: Amazon



Cover:


Das Cover wäre mir höchstwahrscheinlich gar nicht aufgefallen, da die Farben sehr blass wirken und auch die Zeichnung fand ich anfangs etwas nichtssagend. Im nachhinein denke ich jedoch, es passt zur Geschichte und ist völlig okay. Vielleicht hätte man einfach noch etwas mehr auf das Thema Venedig eingehen sollen, da man dies so auf den ersten Blick nur schwer erahnen kann.


Erste Sätze:


Zu Beginn der Geschichte sollte man zwei Dinge über Harri wissen: Erstens: Normalerweise schließt sie sich auf Partys nicht auf der Toilette ein. Und zweitens: Normalerweise gehört sie zu den vernünftigsten und gelassensten Menschen, die man sich nur vorstellen kann.


Inhalt:


Harriet liebt es sich in Gedanken an ferne Orte, entlegene Strände, große Metropolen oder auch Sehenswürdigkeiten anderer Städte zu träumen. Allerdings kam es in ihrem bisherigen Leben nie zu einer Reise außerhalb der Landesgrenzen Englands, da ihr Lebensgefährte einerseits Flugangst hat und andererseits ohnehin Campingurlaube bevorzugt. Stattdessen begnügt sie sich mit Reisedokumentationen und -führern oder hört anderen Menschen zu, wenn sie ihre Erlebnisse schildern. Vielleicht versteht sie sich deshalb auf Anhieb so gut mit Alex, dem Sohn einer alten Freundin, denn dieser zog jahrelang nur mit einem Rucksack um die Welt und ließ sich treiben. Sie schließen schnell Freundschaft, helfen sich gegenseitig und Alex erzählt Harri von seinen zurückliegenden Reisen. Als Alex Mutter sie jedoch beauftragt, über eine Zeitschrift eine Partnerin für ihren Sohn zu suchen, weiß Harriet nicht wie sie damit umgehen soll.


Meine Meinung zum Buch:


Als ich diesen Roman eher zufällig entdeckte, hatte ich aufgrund des Klappentextes etwas völlig anderes erwartet und dachte eher, dass es davon handelt, wie Harriet endlich all ihre Träume vom Reisen verwirklicht und was sie dabei erlebt. Es handelt zwar vom Reisen, aber bis es soweit ist, dass Harri die Koffer packt, dauert es sehr sehr lange und es passiert bis dahin so wahnsinnig viel in ihrem Leben, dass dies eigentlich eher uninteressant und nebensächlich erscheint letztenendes.

Harriet ist schon viele Jahre in einer festen Partnerschaft, lebt aber dennoch alleine in einem kleinen Cottage und fühlt sich oftmals einsam. Ihre Eltern verstarben bereits früh und außer einigen Freunden hat kaum jemand ein offenes Ohr für sie. Festgefahren in ihrem Alltagstrott, der daraus besteht in einem kleinen Provinz-Reisebüro zu arbeiten, schuftet sie tagein, tagaus und hat sich damit abgefunden, dass sie von weiten Reisen weiterhin nur träumen kann. Bis der smarte Alex in ihr Leben tritt und ein Café in der englischen Kleinstadt eröffnet. Alex hat all das verwirklicht, von dem Harri bisher nur träumen konnte und lässt sie mit seinen Erzählungen teilhaben an seinen Erlebnissen.

Obwohl ich Harriet sofort in mein Herz geschlossen hatte, brauchte ich lange bis ich mich in dieses Buch hereingefunden hatte. Was vielleicht daran lag, dass die einzelnen Kapitel immer mit einer kurzen Einleitung beginnen, in der sich eine junge Frau auf einer öffentlichen Toilette verschanzt hat und todunglücklich zu sein scheint. Irgendwann später erkannte ich das System dahinter, aber bei den ersten Kapiteln fand ich diese stetig wiederkehrenden Zeitsprünge schlichtweg verwirrend und störend. Nach und nach erfuhr man jedoch immer mehr über die Gründe und konnte dann auch Rückschlüsse daraus ziehen.

Die beiden Hauptcharaktere fand ich herzallerliebst und schnell war für mich auch klar, wie dieses Buch enden MUSS, weil´s einfach nicht anders sein kann. Doch dann entwickelte sich die Handlung immer mehr in eine vollkommen andere Richtung, dass ich immer wieder dachte, das geht doch nicht. Zugleich machte das die ganze Geschichte natürlich auch wahnsinnig spannend und interessant.

Was mir immer wieder positiv auffiel, waren die liebevoll ausgearbeiteten Nebencharaktere. Stellenweise hatte ich wirklich das Gefühl, schon viele Jahre in dieser englischen Kleinstadt zu wohnen und all ihre Bewohner zu kennen. Angefangen bei Harriet´s urkomischen Boss bis hin zur Reinigungskraft konnte ich mir jeden bildhaft vorstellen und hatte auch keinerlei Probleme die Namen zuzuordnen.

Dennoch habe ich auch einen kleinen Kritikpunkt, was jedoch auch rückblickend das Einzige ist, was mir nicht geffiel: Harriets Naivität! Sie fühlte sich oftmals schrecklich einsam und tat mir damit leid, erkennt jedoch nicht, was verkehrt läuft. Dabei war es für mich als Leserin mehr als offensichtlich. Sie hat ein riesengroßes Herz und verzeiht ihrem Partner sowie ihren Freunden alles, wird dabei jedoch immer wieder schwer enttäuscht.

Die Handlung beginnt eher gemächlich. Nach und nach lernt man die Haupt- und Nebencharaktere kennen und dann steigert sich das Ganze immens. Ab der zweiten Hälfte konnte ich das Buch wirklich nicht mehr weglegen, habe mich gemeinsam mit Harri im gemütlichen Cottage versteckt und versucht nachzuvollziehen, warum Harri sich mit so wenig zufrieden gibt.

Die in der Vergangenheit handelnden Textpassagen verbinden sich immer mehr mit der Gegenwart, bis es am Ende zum großen Showdown kommt. Plötzlich ergibt all das einen Sinn und alles ist stimmig.

Mein Fazit:


Eine erfrischende Geschichte, die mich nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch mitreißen und begeistern konnte. Perfekt ausgearbeitete Haupt- und Nebencharaktere machten dieses Buch wirklich zu einem Erlebnis für mich. Trotz des humorvollen Schreibstils, kam auch die Tiefgründigkeit bei diesem Roman nicht zu kurz und regte zum Nachdenken an.

Ich bedanke mich bei  und dem Mira Taschenbuch Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.


Montag, 24. Oktober 2016

Als wir uns sahen - Gloria Träger


Autor: Gloria Träger

Format: E-Book

Seitenzahl: 178

Verlag: Juneberry by Schardt Verlag

ISBN: 978-3898419017

Erscheinungsdatum: 15. Juni 2016

Ebenfalls als Taschenbuch erhältlich!

zu kaufen bei: Amazon



Cover:


Das Cover ist relativ schlicht gehalten, aber mich machte es neugierig auf die Geschichte und es passt auch prima dazu. Man sieht darauf lediglich einen kleinen Teil vom Gesicht eines jungen Mädchens, mit längeren Haaren. Genug, um in etwa eine Vorstellung von der Protagonistin zu haben, aber gleichzeitig zu wenig für ein fertiges Bild im Kopf. Man kann also seiner Fantasie noch freien Lauf lassen.


Erste Sätze:


"Du kannst jetzt nicht einfach gehen!", schrie ich ihm hinterher.
"Gerrit!"
Er drehte sich um und sah mich ungläubig an. Er öffnete den Mund, sagte aber nichts.


Inhalt:


Carly und Gerrit sind bereits seit vielen Jahren ein Paar und führen in den Augen aller eine Bilderbuch-Beziehung. Sie heiraten, ziehen in eine gemeinsame Wohnung und meistern beide ihr Studium. Doch während Gerrit wenig später eine große Karriere als Anwalt für Umweltrecht macht, wird Carly mit ihrem Job an der Uni immer unzufriedener. Eigentlich träumte sie immer davon, in einem Orchester zu spielen und vom Geigespielen zu leben, doch nirgends bekommt sie eine Stelle. Als sie einen Fehler begeht, wird ihre Beziehung zu Gerrit auf eine harte Probe gestellt und droht daran zu zerbrechen.


Meine Meinung zum Buch:


"Als wir uns sahen" durfte ich im Rahmen einer Blogtour lesen, und obwohl ich anfangs sehr skeptisch war, da ich definitiv kein Fan von Kurzromanen bin, konnte mich dieses Buch richtig positiv überraschen.

Der Anfang des Buches nimmt eigentlich das Ende schon ein wenig vorweg, denn es beginnt mit einem regelrechten Paukenschlag, und das Thema Trennung steht plötzlich im Raum. Man brauchte kein Hellseher zu sein um zu erahnen, was der Auslöser des Beziehungsstreits war. Meine Sympathien für die Protagonistin Carly waren aufgrund dessen auch nicht sonderlich groß auf den ersten Seiten, doch nachdem man diese im Laufe der Geschichte besser kennenlernte, war sie mir unheimlich ans Herz gewachsen und auch ihr Verhalten konnte ich absolut nachvollziehen.

Carly träumt seit ihrer Kindheit von einer Karriere als Geigerin und übt dafür fleißig bei einem Musiklehrer. Als sie Gerrit kennenlernt, stehen sie beide kurz vorm Abitur und es ist die sprichwörtliche "Liebe auf den ersten Blick". Beide sind absolute Familienmenschen und werden sofort herzlich aufgenommen von der Familie des anderen. Nach und nach begleitet man als Leser das Paar schließlich durch die Zeit des Studiums sowie durch die ersten Jahre im Berufsleben und nähert sich langsam dem großen Streit, mit dem das Buch anfängt. Da das Ganze aus der Sicht von Carly geschildert wird, kann man sie auch sehr gut verstehen und begreifen, warum sie so handelte. Am Ende tat sie mir mit ihren Problemen so leid, dass ich mit ihr geweint und gebangt habe. Dabei war mir Gerrit gar nicht mal so wichtig, da er mir viel zu steif und geradlinig war. Mir fehlten da etwas die Ecken und Kanten bei ihm. Trotzdem wollte ich, dass Carly wieder glücklich wird und die beiden ihre Krise bewältigen.

Was die Handlung insgesamt betrifft, passiert während der ersten beiden Drittel eigentlich wenig, da es mehr darum geht, das Paar kennenzulernen. Dennoch kam beim Lesen keine Langeweile auf, denn man wollte ja wissen, wie es nach dem Streit weitergeht und wie es so weit kommen konnte. Mich konnte dieses Buch fesseln, von der ersten bis zur letzten Seite, und es hat wahrscheinlich auch meine Sichtweise ein klein wenig verändert. Zugleich ist die Geschichte als solches einfach schlüssig und wird schön erzählt. Der Sprachstil ist angenehm und die Kapitel perfekt gesetzt.

Mein Fazit: 


Eine Liebesgeschichte voller Tiefgründigkeit, Emotionen und Dramatik. Mich konnte dieses Buch mitreißen, unterhalten und zum Nachdenken bringen. Absolute Leseempfehlung!



Donnerstag, 20. Oktober 2016

Leseparty – die Alternative zur #fbm 2016


Es ist mal wieder Buchmesse-Zeit! 

Für alle Daheimgebliebenen veranstaltet Jess von »Primeballerina’s Books« gemeinsam mit Petzi von »Die Liebe zu den Büchern« (die allerdings erst ab Samstag fest dabei sein kann), wieder eine ihrer bereits renommierten Lesepartys. Eine tolle Sache, wie ich finde, und die letzten Jahre hatten wir gemeinsam immer viel Freude, sodass das Anschauen der Posts anderer Buchmesse-Besucher nicht ganz so schmerzhaft war. Ich habe während dieser Zeit jedes Mal einige schöne neue Blogs für mich entdeckt und natürlich meinen Wunschzettel gehörig verlängert.

Start der Leseparty war heute um 12 Uhr und enden wird sie am Sonntag, den 20. März um 20 Uhr (der Einstieg ist jederzeit möglich).

Auch bei Facebook wird es eine entsprechende Veranstaltung geben und unter dem Hashtag #Leseparty kann man sich via Twitter über die nächsten Tage austauschen.

Allen Messebesuchern wünsche ich eine gute Anreise und eine schöne Zeit in Frankfurt. 

Die übliche Frage zum Start lautete wieder:
Mit welchem Buch startet ihr in die #Leseparty? Welche Bücher nehmt ihr euch vor?

Da ich momentan sehr viele angelesene Bücher hier liegen habe, die sich in den letzten Wochen hier angesammelt haben, möchte ich zunächst erst mal klar Schiff machen und diese beenden. Ein Rezensionsexemplar möchte ich zusätzlich noch lesen, das jedoch relativ wenige Seiten hat, und damit werde ich wohl die nächsten Tage genug Lesestoff haben. Ich möchte ja auch noch fleißig bei den anderen Bloggern (--> Teilnehmerliste) vorbeischauen bzw. mich am Austausch in den sozialen Netzwerken beteiligen.

beendet
Ich werde zunächst mal "Der Tag, als ich die Welt umarmte" von Miranda Dickinson weiterlesen. Momentan bin ich auf Seite 220 von 448 und ich hoffe, dass nun so langsam mal etwas Tempo in die Geschichte kommt. Einerseits gefällt mir die Geschichte ganz gut, aber andererseits nerven mich die vielen Zeitsprünge etwas und stellenweise ist es mir schlichtweg zu langatmig, die Protagonistin schwelgt immer wieder in Erinnerungen an ihre Kindheit und dabei möchte ich doch endlich wissen, wie es endet.

Darum geht´s: Harriet weiß genau, wo auf der Welt man die schönsten Strände, die besten Hotels oder die gemütlichsten Cafés findet – schließlich arbeitet sie im Reisebüro. Sie liebt es, von fremden Orten und fernen Ländern zu träumen. Doch noch mehr wünscht sie sich, dass sie den Mut findet, ihre Reiseträume endlich wahr werden zu lassen. Da tritt der charmante Alex in Harriets Leben und plötzlich erscheint genau das gar nicht mehr so unwahrscheinlich … (Quelle)


101 von 304 S. gelesen
"Signora Pia und das Lächeln des Meeres" von Roberta Gregorio lese ich in einer Leserunde von Lovelybooks. Hier bin ich auf Seite 102 von 304 und habe auch irgendwie noch einige Fragezeichen im Gesicht, die sich hoffentlich bald auflösen.

Darum geht´s: Ein Tag am Strand mit ihrem Mann … entspannte Gespräche mit ihrer besten Freundin … auf all das und mehr freut sich Pia, als ihre jüngste Tochter das Haus verlässt. Schließlich war sie lange genug nur für ihre Familie da, jetzt ist es an der Zeit, sich endlich ihren eigenen Bedürfnissen zu widmen! Doch ihr Mann Pasquale scheint andere Pläne zu haben und quartiert sogar seine energische Mutter bei ihnen ein. Da bleibt ihr nur noch die Flucht, findet Pia. Und schließlich wollte sie schon immer mal nach Rom … (Quelle)


23.00 Uhr

Ich habe lediglich 16 Seiten von "Der Tag, als ich die Welt umarmte" geschafft, da ich ziemlich erkältet bin und mir ständig die Augen zufallen. Werde mich jetzt gleich auf die Couch kuscheln und versuchen, noch einige Seiten zu lesen, aber viel wird das sicher nicht mehr werden.

Welche drei Bücher wollt ihr euch demnächst unbedingt kaufen?


Da brauchte ich gar nicht lange überlegen, denn von Corina Bomann habe ich vor kurzem erst "Das Mohnblütenjahr" gelesen und mochte das sehr. Am liebsten würde ich sofort alle ihre Bücher lesen, aber von "Winterblüte" kenne ich bereits die Leseprobe und da es an der Ostsee handelt, interessiert mich das auch sehr.

Auf "Eierlikörtage" wurde ich über eine Verlags-Mail aufmerksam, war jedoch anfangs unsicher ob es was für mich ist. Nachdem ich jetzt jedoch mehrere tolle Rezensionen dazu gelesen habe, ist es weit nach oben geklettert auf meinem Wunschzettel.

Naja, und "Winterglücksmomente" von Karen Swan muss einfach sein, da es ein Weihnachtsbuch ist und ich beinahe alle Romane der Autorin hier habe. Gelesen habe ich bisher nur "Ein Geschenk von Tiffany", aber die anderen möchte ich auch unbedingt bald noch lesen.



Freitag, d. 21. Oktober 2016 ~ Tag 2 ~


23.00 Uhr

Puh, ursprünglich wollte ich bereits heute Mittag meinen Beitrag aktualisieren, aber dann hat mich "Der Tag, als ich die Welt umarmte" doch noch so gefesselt, dass ich es immer weiter hinausgezögert hatte, bis es schließlich so spät wurde. Deshalb nun also jetzt erst mein Update zum heutigen Tag.

Ich bin wahnsinnig froh, dass meine Grippe endlich abgeklungen ist und diese hämmernden Kopfschmerzen, mit denen ich jetzt eine geschlagene Woche zu kämpfen hatte, vorbei sind. Das Lesen machte endlich wieder Spaß und nachdem ich mich gestern Abend etwa bis zur Mitte bei "Der Tag, als ich die Welt umarmte" durchgeschlagen hatte, nahm die Geschichte eine so unerwartete Wendung, dass ich das Buch heute nicht mehr weglegen konnte. Die Hauptrotagonistin ist mir wahnsinnig ans Herz gewachsen, die englische Kleinstadt mit all seinen liebenswürdigen Bewohnern und dann wollte ich endlich wissen, wie es endet.

"Signora Pia und das Lächeln des Meeres" werde ich dann später im Bett weiterlesen und dann muss ich morgen früh erst einmal schauen, womit ich weitermache.

Heute wollen wir von euch wissen, welches Buch euch zuletzt so richtig begeistert hat? 

Zuletzt ganz klar, das Buch, das ich heute beendet habe. Einfach weil mich dieses Buch emotional vollkommen mitgerissen hat. Ansonsten war da noch ein Krimi, den ich vor einigen Tagen gelesen habe: Schreie im Nebel (Bodensee Krimi) von Tina Schlegel.




Lest ihr auch gerne Liebesromane oder Bücher für’s Herz? Oder ist das gar nichts für euch? Was könnt ihr hier besonders empfehlen?

Ich liebe Liebesromane und könnte jetzt so viele aufzählen, dass es den Rahmen hier sprengen würde. Von daher beschränke ich mich mal auf die, die ich in den letzten Monaten gelesen habe und da stechen diese beiden besonders heraus, da sie mich auch immer noch sehr beschäftigen.



Was lest ihr gerade? Beschreibt eure aktuelle Lektüre mit max. drei Stichwörtern.

Das beziehe ich jetzt mal auf "Signora Pia und das Lächeln des Meeres" und beschreiben würde ich es folgendermaßen: warmherzig, familiär & mediteran.


Sonntag, d. 23. Oktober 2016 ~ Tag 4 ~


23.00 Uhr

Der Samstag sowie der Sonntag sind lesetechnisch sprichwörtlich ins Wasser gefallen, da die Kinder bei dem Wetter bespaßt werden mussten und am Samstag Abend haben wir dann gemeinsam Dart gespielt. Der Sonntag war gleichzeitig der letzte Ferientag, sodass wir die letzten Hausaufgaben noch nachgeholt haben und anschließend waren wir zum Kaffee bei meinen Eltern. Ein bisschen gelesen habe ich dennoch ... Zum Einen "sterblich" von M.C. Steinweg, das mit seinen 172 Seiten relativ schnell durch war und zum Anderen einen weiteren Leseabschnitt von "Signora Pia und das Lächeln des Meeres". Hier bin ich mittlerweile auf Seite 154 angelangt. Heute Nachmittag habe ich dann noch ein wenig mein begonnenes Buch auf Skoobe weitergelesen, denn das ist dort nun nur wenige Tage verfügbar: "Das letzte Ritual" von Yrsa Sigurðardóttir. Es wurde vor einigen Wochen neu veröffentlicht vom btb Verlag und besitzt nun ein anderes Cover-



Da das Gastland der #fbm16 die Niederlande/Flandern sind, wollen wir wissen: könnt ihr Bücher empfehlen, die in den Niederlanden spielen? Oder Bücher von niederländischen Autoren? Falls ihr noch Buchempfehlungen für die passenden Bücher braucht, werdet ihr hier sicher fündig.

Mir fiel auf Anhieb "Die Eismacher" von Ernest van der Kwast ein. Es spielt teilweise in den Niederlanden sowie in Italien und der Autor stammt aus den Niederlanden.



Habt ihr besondere Lesemacken oder Lesegewohnheiten? 

Ähm, Nein ... nicht das ich wüsste. Lesen könnte ich immer und überall und wenn mich ein Buch richtig gepackt hat, stört mich nichts und niemand.

Welchen Blog (egal ob Buch oder anderer Blog) habt ihr während der #Leseparty neu für euch entdeckt?

Ich habe hauptsächlich Freitag und Samstag die Blogs besucht und dabei auch einige neu für mich entdeckt. Bei den meißten Bloggern wurden vordergründig Fantasy- oder Jugendbücher gelesen, aber ich habe auch Blogs entdeckt, bei denen auch viele Liebesromane gelesen werden und denen habe ich ein Däumchen hinterlassen.

Welche Bücher wollt ihr 2016 noch unbedingt lesen, die sich aber bereits schon auf eurem SuB befinden?

Viel zu viele, würde ich sagen! Ich habe noch ein paar Rezensionsexemplare hier liegen, die ich in den nächsten Wochen lesen möchte und nebenbei möchte ich im November sowie Dezember hauptsächlich Weihnachtsromane lesen. Um nur mal einige zu nennen:

"Winterglücksmomente" von Karen Swan
"Eine wundersame Weihnachtsreise" von Corina Bomann
"Winterzauber wider Willen" von Sarah Morgan

Lest ihr denn auch Selfpublisher? Wenn ja – welche? Wenn nein – wieso nicht?

Ich lese sehr gerne Selfpublisher und habe dabei schon einige grandiose Bücher für mich entdeckt. Autorennamen könnte ich jetzt so einige aufführen, aber von den meisten habe ich bisher nur einen Roman gelesen und einige sind inzwischen auch offizielle bei Verlagen gelandet. Sehr begeistert bin ich von Michelle Schrenk, Luca Ferraro und Elke Becker.

Leseparty-Endspurt! Wie viel habt ihr gelesen?

Updates folgen ...

[Auslosung] Blogtour „Tage mit dir“





















Hallo ihr Lieben,

die Gewinner unserer Blogtour wurden ausgelost und stehen nun fest. 

Gewonnen haben:

1. Preis - 1 signiertes Print von "Die Tiefe einer Seele"
Bettina Hertz


2. Preis - 1 signiertes Print von "Der. 8. Mord"
Sabine Kupfer


3. Preis - 1 signiertes Print von "Poèmes - Gedichte aus dem Leben gegriffen"
Tiffi2000


Bitte schickt eine E-Mail mit Eurer Anschrift und dem Betreff: Tage mit dir an info@cp-ideenwelt.de

Herzlichen Glückwunsch!

Dienstag, 18. Oktober 2016

Sizilianische Rache - Ann Baiano


Autor: Ann Baiano

Verlag: Goldmann

Seitenzahl: 288

ISBN: 978-3442205134

Erscheinungsdatum: 15. August 2016

Ebenfalls als E-Book sowie Hörbuch erhältlich!

zu kaufen bei: Verlagsgruppe Random House

oder bei: Amazon



Cover:


Die Umschlaggestaltung gefällt mir richtig gut, da ich mich generell angezogen fühle von maritimen Motiven. Durch den wolkenverhangenen Himmel sieht das Bild zugleich bedrohlich aus. Auf der Innenseite befinden sich noch eine Karte von Sizilien bzw. ganz hinten ein weiteres Foto.


Erster Satz:


Leise plätscherte das dunkle Wasser, als sie vorsichtig in das kleine Holzboot mit seinen von der Sonne ausgeblichenen roten und blauen Streifen stiegen.


Inhalt:


Diego, der Sohn des Journalisten Luca Santangelo, steckt in großen Schwierigkeiten. Während einer nächtlichen Bootsfahrt zu einer kleinen Insel werden er sowie seine Freundin Zeuge eines Raubzugs. Von den Dieben fehlt jedoch jede Spur und stattdessen findet Diego die Leiche eines jungen Mannes, den er vom Studium her kennt. Als er wenig später zum Hauptverdächtigen erklärt wird, versuchen sein Vater Luca und dessen Freundin den wahren Täter zu finden sowie die alte Frau, die seinen Sohn  eventuell entlasten könnte. Als dann auch noch Lucas Freund Silvio bei einem Autounfall ums Leben kommt, wird schnell klar, dass jemand mit allen Mitteln versucht etwas zu vertuschen.


Meine Meinung zum Buch:


"Sizilianische Rache" ist bereits der zweite Band der Reihe um den Ermittler Luca Santangelo, und obwohl ich den ersten Teil nicht kannte, konnte ich mir erstaunlich schnell ein Bild von Luca sowie dessen Familie machen und war sofort mittendrin in der Handlung. Lediglich die verschiedenen Erzählstränge verwirrten mich am Anfang etwas, da die Geschichte zusätzlich von zwei weiteren Familien handelt und der Erzähler dabei auf das Jahr 1914 zurückblickt. Es geht dabei um eine alleinerziehende Mutter, die von ihrer Familie verstoßen wurde, und nunmehr versucht sich mit ihren drei Kindern alleine durchzuschlagen sowie um eine alte Adelsfamilie.

Luca Santangelo ist ein super sympathischer Ermittler, da er lässig und bodenständig ist, aber auch schon mal ordentlich auf den Tisch hauen kann, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt. Das private Umfeld, bestehend aus dem Sohn, seiner Ex-Frau sowie seiner neuen Lebensgefährtin lassen viel Spielraum für weitere Fortsetzungen und machen diese Geschichte sehr lebendig. Immer wieder kommt es zum Streit mit seiner Ex-Frau, die meint den gemeinsamen Sohn am besten zu kennen und genau zu wissen, was gut für ihn ist.

Der Roman beherbergt außerdem noch die Geschichte der englisch-sizilianischen Familie Philipson, die einst sehr wohlhabend war und vom Thunfischfang lebte. Der Glaube an einen alten Fluch ist immer noch stark verwurzelt und so erfährt man rückblickend den Zusammenhang, der mir besonders zum Ende hin doch recht verwirrend erschien, da diese Familie so vielschichtig war und ständig andere Namen fielen. Gleichzeitig ist da noch die alte Frau, die ebenfalls am Tatort war, und deren Leben ebenfalls im Zusammenhang mit der Familie Philipson steht. Als Leser kann man diese beiden Familien durch verschiedene Zeitepochen begleiten, was ich sehr interessant fand und da diese Abschnitte jeweils mit dem Datum gekennzeichnet sind, erfährt man nebenbei auch viel über die Geschichte Siziliens.

Ann Baiano schreibt sehr angenehm und entspannend, ohne dass dabei Langeweile aufkommt. Die zauberhaften Landschaften Siziliens sowie die Großstadt Palermo konnte ich mir wunderbar vorstellen und sie wirkten sehr authentisch auf mich.

Mein Fazit:


Ein vielschichtiger und interessanter Kriminalroman, der sich super lesen lässt. Mit den vielen Charakteren kam ich teilweise etwas durcheinander und hätte mir nochmal eine Übersicht am Ende gewünscht, zumindest was die Familie Philipson betrifft, aber spannend und unterhaltsam war es dennoch von Anfang bis Ende.



Die Reihe:
1. Sizilianisches Blut
2. Sizilianische Rache

Montag, 17. Oktober 2016

[Auslosung] Blogtour „Merci Paris - Liebe auf den ersten Klick“




















Hallo ihr Lieben,

die Gewinner unserer Blogtour wurden ausgelost und stehen nun fest. 

Gewonnen haben:

1. Preis - 3 x 1 signiertes Print

Alexandra Richter
Sonjas Bücherecke
Katis Buecherwelt


2. Preis - 5 x 1 Goodiepaket

Tiffi2000
Michelle Heart
Jennifer Siebentaler
Maike Rieck
Daniela Schiebeck


Bitte schickt eine E-Mail mit Eurer Anschrift und dem Betreff: Merci Paris an info@cp-ideenwelt.de
Herzlichen Glückwunsch!