Samstag, 23. August 2014

Papierkrieg - Martin Mucha

Bildquelle: GMEINER


     Autor: Martin Mucha

     Verlag: GMEINER

     Seitenzahl: 372

     ISBN-978-3-8392-1054-3

     Preis: 11,90 €

     ebenfalls als eBook erhältlich!

     zu kaufen bei: GMEINER Verlag

     oder bei: Amazon




Cover:


Auf dem Cover sind einige Bücher abgebildet und man erkennt sofort, dass es ältere Bücher sein müssen. Zusammen mit der Tasse Tee und der Streichholzschachtel im Vordergrund finde ich es sehr schön und passend zur Geschichte.



Erster Satz:


Vor mir lag ein Zehneuroschein.



Zitat:

Eine Bibliothek ist wie eine Orgel, wer sie zu benutzen versteht, dem gibt sie alles. (S. 148)



Inhalt:


Der Wiener Sprachwissenschaftler Arno Linder liest vor seiner Haustür ein betrunkenes junges Mädchen auf. Er fährt sie nach Hause und da sie kaum noch in der Lage ist zu sprechen, sucht er in ihrer Handtasche nach der Adresse und findet einen geladenen Revolver. Nachdem kein Zweifel besteht, dass aus der Waffe kurz zuvor ein Schuss abgefeuert wurde und er dann wenig später, in einer anderen Wohnung seines Mietshauses, die dazugehörige Leiche findet, wird ihm sehr schnell klar, dass das Mädchen nicht der Mörder sein kann. Er schlägt dem Vater des Mädchens vor, es aus den Ermittlungen rauszuhalten und fordert als Gegenleistung eine Geldsumme, da er an der Uni in Wien vollkommen unterbezahlt ist. Arno Linder ahnt jedoch nicht in welcher Größenordnung sich dieser anfangs "einfache" Mordfall bewegt und zwei Wiener Polizisten sind ihm immer dicht auf den Fersen.



Meine Meinung:


"Papierkrieg" ist der erste Kriminalroman von Martin Mucha und ich finde mit dem Philologen Arno Linder ist ihm ein sehr angenehmer und intelligenter Protagonist gelungen. Arno Linder wirkt sehr in sich ruhend und genießt am liebsten eine Tasse Tee und Musik aus seiner einzigartigen Plattensammlung. Anfangs hatte ich Probleme in die Geschichte hineinzufinden und verstand nicht so recht, dass Arno zum einen Pleite ist und nur ein kleines schäbiges Zimmer bewohnt und zum anderen jedoch geht er drei mal täglich in ein Restaurant um zu speisen. Allerdings änderte ich meine Meinung dann ab der zweiten Hälfte des Buches und ich begann Arno so nach und nach zu verstehen. Er ist dann wohl eher der Typ Mensch, der Geld nicht spart und zur Seite legt, sondern jemand, der es ausgibt und sich lieber ein schönes Leben davon macht. Was mir besonders gut gefiel, war der Schreibstil und das viele Hintergrundwissen über Wien. Man konnte die ruhige, beschauliche Atmosphäre sehr gut nachempfinden. Mir fehlte jedoch, gerade in der ersten Hälfte des Buches, etwas Spannung. Das macht jedoch der Sarkasmus von Arno Linder sehr gut wieder wett und so habe ich mich entschieden hier 4 von 5 Sternen zu vergeben, denn letzten Endes war ich schon neugierig, wie die Geschichte endet und würde sehr gerne weitere Bücher über diesen eher unkonventionellen Ermittler lesen.



                                                                ★ ★ ★ ★ 

   

Sonntag, 17. August 2014

Lesewoche vom 13. - 17. August 2014 (5 Tage + Bücher = pures Lesevergnügen!)




Vor einigen Wochen erhielt ich eine Einladung zur Lesewoche von Sophias Bookplanet, Isabel von Rezensionen Isabel0607 und Bienes Bücherinsel. Eine schöne Idee, wie ich finde, und da es zeitlich bei mir ganz gut passt, habe ich beschlossen mitzumachen.

Die Aufgabe ist: soviel zu lesen, wie möglich in Fünf Tagen!!! Die die am meisten gelesen haben, haben die Möglichkeit auf einen kleinen Gewinn. Es gibt 6 Gruppen und ich habe mich für die 2. Gruppe entschieden. Ich werde euch hier über meine Fortschritte auf dem Laufenden halten.



13. August 2014


Ich habe um 10 Uhr begonnen mit "Lilienweg - Liebe auf Samtpfoten" von Sophie Cole














Eine Kurzgeschichte, die als eBook nur 117 Seiten (geschätzt) hat und beenden konnte ich es dann gestern Abend um 23.40 Uhr. 

Mein Lieblingszitat daraus: 

"Ein Kribbeln zieht sich von meinen Fingerspitzen durch meinen gesamten Arm bis in meinen Brustkorb. Mein Verstand schiebt es auf die Verletzung an meiner Hand, mein Herz schiebt es auf Phillip. Ich war allerdings immer schon ein Kopfmensch." (Seite 79)

Insgesamt gelesene Seiten am Mittwoch: 117 Seiten



14. August 2014


Heute möchte ich zunächst "Weil ich Layken liebe" von Colleen Hoover weiter lesen.




 Ich bin dort auf Seite 118 und insgesamt hat das Buch 352 Seiten.









Am Ende des Tages bin ich auf Seite 258. Ein sehr schönes Buch und ich werde es sicher am Freitag beenden.

Insgesamt gelesene Seiten am Donnerstag: 140 Seiten



15. August 2014


Ich habe "Weil ich Layken liebe" von Colleen Hoover heute beendet und fand es einfach großartig. Das waren nochmals 94 Seiten.

Zitat S. 287:

"Man kann an einen anderen Ort flüchten, in eine andere Stadt, sogar in einen anderen Bundesstaat, aber das, wovor man flieht - ganz egal, was es ist -, wird einen immer begleiten."

Heute Abend werde ich dann "Papierkrieg" von Martin Mucha beginnen.


Insgesamt gelesene Seiten am Freitag: 114 Seiten



16. August 2014


Ich werde "Papierkrieg" weiterlesen. Ich bin gestern nur schleppend voran gekommen und habe damit nur 20/372 Seiten geschafft.

Ich habe weitergelesen, kam aber nur sehr schleppend voran. Ich bin bis zu Seite 82/372 gekommen.

Insgesamt gelesene Seiten am Samstag: 62 Seiten

17. August 2014


Heute ist der letzte Tag der Lesewoche und ich hoffe, dass ich noch viele Seiten von "Papierkrieg" schaffe. Ich denke jedoch, dass ich es nicht bis zum Ende lesen kann heute.

Ich habe "Papierkrieg" bis zu Seite 152/372 gelesen und danach bin ich in´s Bett gefallen. Mein Lieblingszitat bis dahin: "Eine Bibliothek ist wie eine Orgel, wer sie zu benutzen versteht, dem gibt sie alles."

Insgesamt gelesene Seiten am Sonntag: 70 Seiten



Insgesamt gelesen habe ich an den 5 Tagen somit 503 Seiten! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ging leider viel zu schnell vorbei.


Freitag, 15. August 2014

Weil ich Layken liebe - Colleen Hoover

Bildquelle: Deutscher Taschenbuch Verlag 

Autor: Colleen Hoover

Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag

Seitenzahl: 352

ISBN-13: 978-3-423-71562-1

Preis: 9,95 Euro

ebenfalls als eBook erhältlich!

zu kaufen bei: Deutscher Taschenbuch Verlag

und bei: Amazon



"Man kann an einen anderen Ort flüchten, in eine andere Stadt, sogar in einen anderen Bundesstaat, aber das, wovor man flieht - ganz egal, was es ist -, wird einen immer begleiten." (Seite 287)



Cover:


Das Cover gefällt mir sehr gut und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Man sieht einen großen rosa Farbklecks und darauf steht der Titel des Buches. Liest man die Anfangsbuchstaben nach unten, steht da "WILL"! 



Erster Satz:


Nachdem Kel und ich die letzten beiden Kartons in den Möbelwagen gewuchtet haben, ziehe ich mit einem Ruck die Klappe zu, lege den Riegel um und sperre damit achtzehn Jahre Erinnerungen weg, die alle auf die eine oder andere Weise mit meinem Vater verknüpft sind.



Inhalt:


Die 18 jährige Layken zieht nach dem Tod ihres Vaters, gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder Kel, von Texas nach Michigan. Sie hat die Trauer um ihren Vater, der erst wenige Monate tot ist, noch nicht richtig verarbeitet und hat eigentlich auch gar keine Lust auf diesen Umzug. Bereits am ersten Tag ihrer Ankunft lernt sie ihren Nachbarn Will kennen. Layken und Will verstehen sich auf Anhieb - auch ohne Worte - und innerhalb weniger Tage verlieben sie sich ineinander. Doch das Schicksal stellt sich mit voller Wucht gegen diese Liebe. 



Meine Meinung zum Buch:


"Weil ich Layken liebe" ist ein Buch, an das ich mich bisher eigentlich nicht so recht rangetraut habe. Gekauft hatte ich es mir vor einigen Monaten, da ich bereits viel Gutes über das Buch gelesen hatte und weil mir das Cover auf Anhieb gefiel. Der Klappentext war jedoch nicht wirklich aussagekräftig für mich. Ich wusste also nicht so recht, was mich erwartet und da der Begriff "Jugendbuch" immer ein bisschen wie eine Wundertüte ist, habe ich erst mal noch abgewartet. 

Tja, was soll ich sagen ... das Buch hat mich innerhalb der ersten Seiten in seinen Bann gezogen und die Geschichte war spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Es fing recht harmlos an, wie eine gewöhnliche Jugendliebe und entwickelte sich dann so rasant in eine tiefgreifende Liebes- und Lebensgeschichte, dass ich stellenweise wirklich sprachlos war. Layken, aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist, mochte ich sofort und wie sie sich um ihren kleinen Bruder Kel kümmerte fand ich einfach rührend. Sie freundet sich auch sehr schnell mit einem Mädchen aus der Schule an "Eddie" und auch sie ist vom Schicksal sehr gebeutelt, aber eine so lebensfrohe und lustige Persönlichkeit, dass man sie sofort ins Herz schließt. 

Die Kapitel beginnen immer mit einem Zitat aus Songs der Band The Avett Brothers, die gleichzeitig die Lieblingsband von Layken und Will ist. Das fand ich sehr passend und auch der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Das Buch behandelt einige sehr ernste Themen, aber es ist trotz allem so lebensbejahend und hoffnungsvoll geschrieben, dass es einen einfach mit einem guten Gefühl zurück lässt. 

Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen und möchte nun unbedingt noch die Fortsetzung "Weil ich Will liebe" lesen.




                                                           ★ ★ ★ ★ 


Donnerstag, 14. August 2014

Lilienweg: Liebe auf Samtpfoten - Sophie Cole

Bildquelle: www.sophie-cole.de


   
     Autor: Sophie Cole

     - eBook -

     Seitenzahl: 117 (geschätzt)

     ebenfalls als Taschenbuch erhältlich!

     zu kaufen bei: Amazon








Cover:


Ich finde das Cover wunderschön. Es zeigt ein Liebespaar auf einem gepflasterten Weg liegend, das sich küsst. Das ganze wirkt leicht verschwommen, fast wie gemalt.


Erster Satz:


Ich verfluche den Anfang der Sommerferien.


Inhalt:


Lisa arbeitet am Informationsschalter eines Flughafens und lebt gemeinsam mit dem eigensinnigen Kater Nigel in einer kleinen Wohnung im Lilienweg. Phillip ist gerade erst aus Australien zurück gekehrt nach Deutschland und sucht seinen Koffer. Er hat weder einen Job noch eine Wohnung und er friert. Schlecht gelaunt meldet er sich an Lisas Schalter, aber die lässt ihn erst mal schmoren. Seine beste Freundin Susi nimmt ihn erst mal auf und lässt ihn vorübergehend bei sich wohnen. Lisas Kater Nigel flüchtet wenige Tage später und läuft ausgerechnet Phillip in die Arme.


Meine Meinung zum Buch:


"Lilienweg: Liebe auf Samtpfoten" ist ein leicht zu lesender und sehr unterhaltsamer Kurzroman, den man innerhalb weniger Stunden weglesen kann. Lisa ist chaotisch und igelt sich am liebsten in ihrer kleinen Wohnung ein, wenn sie nicht gerade arbeitet. Sie ernährt sich hauptsächlich von Fertigkost und Kater Nigel ist auch eher geduldet als willkommen in der Wohnung. Trotzdem mochte ich Lisa auf Anhieb und ihr Humor hat mir sehr gefallen. Mit Phillip dagegen, hatte ich anfangs Probleme. Er wirkte auf mich recht eingebildet und seine Beweggründe nach Deutschland zurück zu kehren, blieben erstmal ein Geheimnis. Mit der Zeit wurde er mir jedoch auch sympathisch und durch die Wortgefechte, die er mit Lisa austrug, bekam das Buch die nötige Spannung und war gleichzeitig sehr amüsant. 

Alles in allem ist das Buch zwar vorhersehbar, aber so witzig geschrieben, dass man es nicht so ohne weiteres weglegen mag. Ein heiterer Roman, den man sehr gut zwischendurch lesen kann um dem tristen Alltag zu entfliehen.



             
                                                            ★ ★ ★ ★ 




Samstag, 9. August 2014

High Heels und Gummistiefel - Muriel Zagha



    Autor: Muriel Zagha


    Verlag: Goldmann Verlag

    Seitenzahl: 416

    ISBN-978-3-442-47191-1

    Preis: 8,99 Euro

    ebenfalls als eBook erhältlich!

    zu kaufen bei: Verlagsgruppe Random House

    und bei: Amazon




Cover:


Das Cover ist schlicht und einfach gehalten, aber mir gefällt der Schriftzug mit den kleinen Bildern, die viel über den Inhalt der Geschichte aussagen, sehr gut. Man sieht den Eifelturm sowie einen Londoner Bus und eine Quitte, einen Spaten sowie ein Kleid, einen Hut und einen Schal. 



Erster Satz:


Also, es gab überhaupt keinen Grund, in Panik zu geraten.



Inhalt: 


"Seriöse, zuverlässige junge Französin möchte ab Anfang Juli für ein Jahr Wohnung in Paris (linkes Seine-Ufer) gegen ähnliche Wohnmöglichkeit (ruhige Lage bevorzugt) in London tauschen."

Die Französin Isabelle sucht eine Wohnung in London, um einige Quellen über die Schriftstellerin Meredith Quince zu recherchieren. Sie möchte ein Jahr lang in London leben und ihre Doktorarbeit währenddessen schreiben.

Auf ihre Annonce meldet sich Daisy, die in der Modebranche tätig ist und in Paris eine neue Herausforderung sucht. Die beiden tauschen daraufhin ihre Wohnung für zwölf Monate, ihren Freundeskreis und ihre Mitbewohner und das Leben beider Frauen ändert sich daraufhin grundlegend.



Meine Meinung zum Buch:


"High Heels und Gummistiefel" handelt abwechselnd aus der Perspektive von Daisy, die nach Paris geht, und Isabelle, die für ein Jahr nach London zieht. Die einzelnen Kapitel sind immer mit dem Namen der jeweiligen Protagonistin betitelt, was ich sehr hilfreich fand, denn so wusste man immer gleich, wo die Handlung gerade statt findet.

Die Studentin Isabelle war mir mit ihrer zurückhaltenden Art auf Anhieb sympathisch und ihre Suche nach den Manuskripten der Schriftstellerin Meredith Quince sowie ihre merkwürdige Beziehung mit dem Franzosen Clothaire, gaben dem Buch die nötige Spannung. Über die Engländerin Daisy dagegen hätte ich gerne noch mehr erfahren, denn ihre Beweggründe nach Paris zu gehen, habe ich nicht so ganz verstanden. Isabelles Mitbewohner in London, Chrissie und Jules, haben mich oftmals schmunzeln lassen. Chrissie ist schwul und entwirft Hüte für eine bekannte Designerin, Jules spielt in einer Gothic Band und arbeitet tagsüber in einem Sex-Shop. Beide freunden sich sehr gut mit Isabelle an und helfen Isabelle mit ihren Ratschlägen sehr, ihr Leben grundlegend zu verändern. 

Daisy hat in diesem einem Jahr in Paris eher weniger Glück. Sie tut sich etwas schwer mit Isabelles Freunden und weiß am Ende nicht mehr, wem sie eigentlich noch trauen kann. Dabei wollte sie zwischenzeitlich sogar für immer in Paris bleiben.

Mir haben besonders die Beschreibungen aus der Sicht von Daisy gefallen in Paris und ich fand die Stadt sowie die Menschen dort wurden sehr gut beschrieben im Buch. Dagegen fand ich, die Beschreibungen über London waren etwas dürftig. Sehr gerne hätte ich mehr erfahren über diese großartige Stadt und die Londoner selbst. 

Alles in allem war das Buch teilweise recht witzig und locker geschrieben, enthielt jedoch auch viele nachdenkliche Stellen. Das richtige Buch für verregnete Urlaubstage, bei dem man sich herrlich wegträumen kann. Das Ende war für mich dann doch recht überraschend und alles in allem ist es eine sehr schöne Liebesgeschichte, die vollkommen ohne Kitsch auskommt und ein Happy End für beide Frauen beinhaltet!



                                                                ★ ★ ★ ★ 



Freitag, 1. August 2014

Elf Meter - Kathrin Schachtschabel

Bildquelle: kathrin.schachtschabel.eu


         Autor: Kathrin Schachtschabel

          - eBook -

         Seitenzahl: 203 (geschätzt)

         Verlag: GMEINER

         zu kaufen bei: GMEINER-Verlag

         und bei: Amazon







Cover:


Das Cover finde ich absolut genial. Man ahnt sofort, dass die Handlung auf dem Land stattfindet und sieht nur das Stück Kittelschürze der Frau und ist gespannt, um was es geht.



Erster Satz:


Mit einem Schlag hatte der Gesangsverein in Lürig 18 Mitglieder weniger.



Inhalt:


Die Männer des Lüriger Gesangsvereines wollen gemeinsam zu einem Fußballspiel ihrer Lieblings-Mannschaft 1. FC Köln. Sie bleiben im Stau stecken und die Stimmung wird immer schlechter. Als der Bus dann eine Böschung herunterstürzt, sterben alle Männer, bis auf den jungen Hein. Hein liegt lange Zeit im Krankenhaus und bekommt von der ganzen Veränderung, die im Dorf stattfindet nichts mit. Die Frauen machen währenddessen den Führerschein, suchen sich einen neuen Partner und/oder Job und organisieren ihren Alltag komplett neu. Nur Frau Bauer kommt mit der ganzen Situation nicht klar, denn ihr Mann war nicht dabei bei der Busfahrt. Dabei möchte sie ihn doch unbedingt loswerden.



Meine Meinung:


Ich hatte mir unter dem Buch eigentlich etwas ganz anderes vorgestellt. Wahrscheinlich hatte ich mich da zu sehr vom Cover täuschen lassen, denn ich hatte eher ein humorvolles und witziges Buch erwartet. Es hat mich interessiert, wie das Leben weitergeht, in einem Dorf fast ohne Männer. Stellenweise hat sich das Buch auch gut lesen lassen, aber mir waren das einfach zu viele Charaktere und ich hatte große Probleme damit, die Personen einzuordnen. Mir hätte es da genügt, das Ganze aus der Sicht von 1-3 Frauen zu lesen und ich habe mich auch hauptsächlich auf die Abschnitte konzentriert, in denen es um  Karin Brücker, Heidrun Bauer und Veronika von Binsfeld ging. Alles andere war mir dann einfach zu viel und selbst aus der Übersicht am Anfang des Buches, konnte man nichts über die Personen erfahren und sie somit auch nicht einordnen. Die Handlung plätschert eher so dahin und macht dann wieder mittendrin einen Schnitt. Danach geht es mit einer anderen Frau weiter und man rätselt wieder: "Wer war jetzt das?". Bei mir kam da weder Spannung noch Romantik auf und das Ganze wirkte eher bedrückend und traurig, anstatt humorvoll. 

Ich gebe dem Buch 2 von 5 Sternen.




                                                          ★ ★    


Lesemonat Juli 2014

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Gelesene Bücher:




Abgebrochen:

01. Frieda Lamberti            Hamburger Deerns - Lady Marmelade 1 (Sonderausgabe)     29/90 Seiten gelesen

Begonnen:
01. Muriel Zagha                               High Heels und Gummistiefel                         60/416 Seiten gelesen
02. Kathrin Schachtschabel                Elf Meter                                                       76/194 Seiten gelesen

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