Dienstag, 9. Januar 2018

Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2) - Remy Eyssen


Autor: Remy Eyssen

Verlag: Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl: 464

ISBN: 978-3548287010

Erscheinungsdatum: 15. April 2016

Ebenfalls als E-Book erhältlich!

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Cover:


Ich finde die Reihengestaltung der bisher erschienenen Leon Ritter Krimis allesamt sehr gelungen und passend. Man kann aufgrund des Lavendels bereits erahnen, dass die Bücher in der Provence handeln und gleichzeitig wirken sie düster sowie geheimnisvoll.


Erste Sätze:


Susan wollte nur noch schlafen. Schlafen, schlafen und irgendwann in ihrem gemütlichen Pensionszimmer aufwachen, mit dem Blick auf den Hafen.


Inhalt:


Dr. Leon Ritter hat sich inzwischen gut in dem kleinen Ort Le Lavandou eingelebt und erbt überraschend einen kleinen Weinberg. Als dort jedoch eine mumifizierte Frauenleiche gefunden wird, möchte er unbedingt mehr über die Tote herausfinden. Gleichzeitig wird eine junge Deutsche vermisst gemeldet, die bei der Weinernte aushelfen wollte, und der Doktor erkennt Parallelen. Dr. Leon Ritter beginnt auf einene Faust Ermittlungen durchzuführen und gerät selber in große Gefahr.


Meine Meinung zum Buch:


Da ich bereits vom ersten Band der Reihe wahnsinnig begeistert war, freute ich mich natürlich, endlich zu erfahren, wie es weitergeht mit dem Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter in der Provence sowie der Polizistin Isabelle. Es war zwar schon ein Weilchen her, dass ich "Tödlicher Lavendel" las, aber die Charaktere hatte ich sofort wieder bildlich vor Augen und spätestens nach diesem zweiten Band sind sie mir wirklich unheimlich ans Herz gewachsen.

Dr. Leon Ritter wohnt nach wie vor in der Pension von Isabelle und deren Tochter. Man könnte vermuten, dass sie fast so etwas wie eine normale Familie darstellen, aber Leon kämpft immer noch mit seiner Vergangenheit und Isabelle ist ihm inzwischen eine gute Freundin geworden, mit der er sich viel über seine Arbeit unterhält und mit der er einfach gerne Zeit verbringt. Auch mit ihrer Tochter unternimmt er viel, sodass diese sich oftmals eher ihm anvertraut statt ihrer Mutter.

Vom Schreibstil her steht dieses Buch seinem Vorgänger in nichts nach, denn es gibt wieder jede Menge Verdächtiger, der Leser wird immer wieder in eine andere Richtung gelenkt und es liest sich aufgrund der gelungenen Haupt- und Nebencharaktere ebenfalls spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Man kann förmlich spüren, wie wohl sich Leon mittlerweile in Südfrankreich fühlt, genießt die Beschreibungen der ländlichen Idylle und für mich war diese Geschichte erneut wie ein kleiner Urlaub vom Alltag. Dr. Leon Ritter schaffte es mit seiner ruhigen, besonnenen Art erneut zu begeistern und ich bin froh, dass ich mit dem Lesen des 2. Bands so lange gewartet habe, dass ich nun direkt zur Fortsetzung greifen kann und auch den bald erscheinenden 4. Band werde ich mir wohl direkt vorbestellen.

Mein Fazit:


Wieder ein sehr gelungener Kriminalroman, der es mit seinem Vorgänger auf jeden Fall aufnehmen kann. Die Handlung ist erneut rasant, spannend und nicht leicht zu durchschauen. Immer wieder erwartet den Leser eine neue überraschende Wende.




Die Reihe:
1. Tödlicher Lavendel
2. Schwarzer Lavendel
3. Gefährlicher Lavendel
4. Das Grab unter Zedern (erscheint am 11. Mai 2018)

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