Dienstag, 28. Februar 2017

Gemeinsam Lesen #37



Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die von Asaviel's Bücher-Allerlei ins Leben gerufen wurde. Die Aktion findet wöchentlich immer Dienstags statt. Teilnehmen darf jeder wann immer er Lust und Zeit dazu hat. Die Fragen dürfen auch nach Dienstag noch beantwortet werden.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese aktuell den Roman "Kolibriküsse" von Barbara Schinko und bin ungefähr auf Seite 39 (16%).

Kurzbeschreibung: Weil ihre Mutter mal wieder auf einem Selbstfindungstrip ist, muss Kenzie für die letzten beiden Schuljahre zu ihrer Schwester ziehen. Das einzig Gute daran: die Autopanne kurz vor dem Ziel, die Kenzie in der sengenden Hitze Indianas eine Begegnung mit dem attraktiven Josh beschert. Kenzie verliebt sich Hals über Kopf in den heißen Farmboy mit den zerzausten Haaren und den kolibrigrünen Augen. Doch obwohl Josh ihre Gefühle scheinbar erwidert, weicht er ihren Flirtversuchen immer wieder aus. Als Kenzie sein Verhalten verstehen will, stößt sie auf ein gefährliches Geheimnis, das plötzlich ein ganz anderes Licht auf Josh wirft…

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Am nächsten Morgen holte ich Sarah ab.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Dieses E-Book habe ich mir relativ spontan letzten Sommer gekauft, da mir das Cover wahnsinnig gut gefiel und ich glaube, ich hatte es sogar vorbestellt. Eigentlich ist es die perfekte Urlaubslektüre, da es sich flott und witzig liest, aber mein Urlaub war damals bereits vorbei und danach blieb einfach keine Zeit mehr, um es zu lesen. Nun stellte ich es im Februar bei der Read´n´Talk Challenge mit zur Auswahl, wo es dann die meisten Stimmen erhielt. Ich bin bisher positiv überrascht, da es schön geschrieben ist und richtig Lust macht auf die wärmeren Jahreszeiten. Allerdings ist jetzt auch noch nicht sooo viel passiert, ich bin ja auch noch nicht sehr weit.

4. Welches Buch eines eher unbekannten Autors/Autorin hat dich zuletzt begeistert? 

Running to you: Bis zum Horizont und zurück von Lisa Jasmina habe ich absolut verschlungen. Ein wundervoller Debütroman einer jungen Autorin, den es leider bisher nur als E-Book gibt. Mich hat er sehr zum Nachdenken gebracht, da er ein trauriges Thema aufgreift, zugleich versprüht er jedoch Lebensfreude und Mut. Ich bin gespannt, ob der 2. Band mich genauso begeistern wird.


Samstag, 25. Februar 2017

Winterglück (Rose Harbor-Reihe 1) - Debbie Macomber


Autor: Debbie Macomber

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag

Seitenzahl: 416

ISBN: 978-3-7341-0249-3

Erscheinungsdatum: 19. Oktober 2015

Ebenfalls als E-Book erhältlich!

zu kaufen bei: Verlagsgruppe Random House

oder bei: Amazon



Cover:


Das Cover passt wunderbar zur Geschichte und machte mich sofort neugierig. Es strahlt eine gewisse Ruhe aus, durch das winterlich dekorierte Fenster, und genauso stelle ich mir auch Jo Maries kleine Bed and Breakfast Unterkunft vor.


Erste Sätze:


Letzte Nacht träumte ich von Paul.
Meine Gedanken kreisen zwar fast ständig um ihn, und kein Tag vergeht, an dem er nicht bei mir ist, aber bis jetzt ist er mir noch nie im Traum erschienen.


Inhalt:


Nach dem Tod ihres Mannes beschließt Jo Marie noch einmal völlig von vorne zu beginnen. Er starb kurz nach der Hochzeit, während eines Einsatzes in Afghanistan, und in der gemeinsamen Wohnung erinnert einfach alles an ihn. Da er ihr auch etwas Geld vererbte beschließt sie, sich endlich einen Traum zu erfüllen und eine kleine Bed and Breakfast-Unterkunft zu eröffnen. Sie wird schnell fündig und spürt sofort, dass das Rose Harbor Inn, wie sie es später nennt, genau das Richtige für sie ist. Die ersten Gäste lassen nicht lange auf sich warten, da sie bereits bei den alten Eigentümern gebucht hatten, und Jo Marie ahnt sofort, dass Abby Kincaid und Joshua Weaver nur ungern zurückkehren in ihre Heimatstadt.


Meine Meinung zum Buch:


Die Rose Harbor-Reihe war mir bereits durch einige schöne Rezensionen ein Begriff, aber da der Titel des 1. Bandes "Winterglück" lautete und auch das Cover wunderbar in diese Jahreszeit passte, habe ich lange Zeit auf den richtigen Lese-Moment gewartet und das Ganze dann immer wieder aufgeschoben.

Jo Marie mochte ich mit ihrer ruhigen sowie zurückhaltenden Art auf Anhieb und man spürte auch bereits nach wenigen Seiten, wieviel Herzblut sie in diese kleine Pension steckt. Sie verfügt über keinerlei Erfahrungen diesbezüglich, aber bei ihren ersten Gästen gibt Jo sich große Mühe, sodass sich Abby Kincaid und Joshua Weaver sofort gut aufgehoben fühlen.

Abby Kincaid ist angereist zur Hochzeit ihres Bruders und es fällt ihr sehr schwer zurückzukehren an den Ort ihrer Vergangenheit. Sie verlor ihre beste Freundin bei einem Autounfall, bei dem sie am Steuer saß, und die Schuld lastet auch viele Jahre später noch sehr schwer auf ihr.

Joshuas Stiefvater liegt im Sterben und nachdem die Nachbarin ihn bat schnell zu kommen, machte er sich schweren Herzens auf den Weg. Dass sein Stiefvater wenig erfreut sein würde über seine Ankunft, wusste er von vornherein, aber seiner verstorbenen Mutter zuliebe versucht er seinen Groll gegenüber dem Stiefvater zu vergessen und hofft außerdem noch ein Paar Erinnerungsstücke zu finden.

Obwohl die gesamte Handlung nur über die Dauer eines verlängerten Wochenendes stattfindet, passiert in diesen wenigen Tagen so unglaublich viel, dass wahrhaftig keine Langeweile aufkommt. Während die Autorin Jo Maries Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, werden Abbys sowie Joshuas Handlungen aus der Sicht eines Erzählers geschildert, was ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig fand, aber relativ schnell verinnerlichte. Dennoch störten mich die häufigen Wechsel, welche seltsamerweise immer an den spannendsten Stellen stattfanden, doch des Öfteren. Ich benötigte dann immer erstmal eine kurze Lesepause und musste das Ganze etwas sacken lassen.

Die Hauptprotagonistin Jo Marie versucht langsam und mit viel Einfühlungsvermögen mehr über ihre Gäste zu erfahren, was ihr nach und nach auch sehr gut gelingt. Gleichzeitig spürt man allerdings auch ihre Unsicherheit, da sie noch über wenig Berufserfahrung verfügt, was das Bed and Breakfast betrifft. Es gibt soviel zu beachten und die Nachbarn geben ihr zahlreiche Tipps, aber letztenendes muss sie alleine klarkommen.

Da dieser Roman bereits mit einer Ankündigung der nächsten Gäste endet, musste ich mir die Fortsetzung "Frühlingsnächte" sofort kaufen und freue mich nun sehr auf das Lesen, da ich wissen will, wie es weitergeht mit der kleinen Unterkunft, in Jo Maries Leben sowie mit den weiteren Gästen. Das Bed and Breakfast habe ich auch jetzt noch sehr realistisch vor Augen und ich denke einfach, es ist so ein Wohlfühlort, an dem man sich bereits nach wenigen Minuten zurücklehnen und entspannt durchatmen möchte.

Was mich etwas störte, waren die paranormalen Szenen, die zwar wenig vorhanden waren, aber doch unterschwellig immer mitschwangen. Man mag dazu stehen, wie man will, aber ich konnte damit einfach zu wenig anfangen.

Mein Fazit:


Mit "Winterglück" ist der Autorin Debbie Macomber ein wundervoller Serienauftakt gelungen und ich hoffe wirklich, dass diesem noch viele Fortsetzungen folgen werden. Bis dahin lese ich die bereits veröffentlichten Bände und bin gespannt, was Jo Marie mit ihren zukünftigen Gästen noch widerfahren wird.




Die Reihe:
1. Winterglück
2. Frühlingsnächte
3. Sommersterne
4. Wolkenküsse (Short Story)
5. Herbstleuchten
6. Rosenstunden erscheint am 17. Juli 2017


Info:
"Winterglück" ist eine Neuveröffentlichung des Romans "Rose Harbor und der Traum vom Glück", welcher bereits 2014 beim Blanvalet Verlag erschien.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Running to you: Bis zum Horizont und zurück (Running with you 1) - Lisa Jasmina


Autor: Lisa Jasmina

Format: E-Book

Verlag: Forever

Seitenzahl: 347

ISBN: 9783958181335

Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2016

zu kaufen bei: Ullstein Buchverlage

oder bei: Amazon



Cover:


Das Cover hat mich sofort angesprochen, da es sehr sommerlich und verträumt wirkt. Zwei Menschen, die händchenhaltend in den Himmel schauen und viel grün drumherum. Man sieht schnell, dass es sich um einen Liebesroman handelt und es passt einfach perfekt zur Geschichte.


Erste Sätze:


Ich starrte den Stapel fein sortierter Unterlagen vor mir an, versuchte das Unfassbare in meinen Kopf zu bekommen. Hörte das Aufseufzen meiner Eltern, das monotone Murmeln des Arztes.


Inhalt:


Stella hat gerade mehr als genug eigene Probleme, da sie sich um ihre kranke Schwester sorgt und nicht weiß, wie es nach dem Abi beruflich weitergehen soll. Ausgerechnet da tritt Valentin in ihr Leben, den sie anfangs ziemlich unsympathisch findet, der es aber dennoch schafft, sie abzulenken von ihren eigenen Sorgen. Mit ihm verbringt sie unvergessliche Momente und kann auch wieder die schönen Seiten des Lebens fühlen, doch schnell wird klar, dass Valentin auch zusätzliche Probleme mitbringt, denn er entspricht überhaupt nicht den Vorstellungen ihrer konservativen italienischen Familie und wird von falschen Freunden beeinflusst.


Meine Meinung zum Buch:


Zuallererst sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich beim ersten Anblick des Covers sowie des Titels an einen Roman dachte, in dem es um eine Sportart geht. Als ich jedoch den Klappentext las, ahnte ich schnell, dass es sich um eine berührende Liebesgeschichte mit ernstem Hintergrund handeln würde. Was sich dann auch genau so bewahrheitete.

Stellas Leben befindet sich quasi in der Warteschleife, seitdem die Familie von der schweren Krebserkrankung ihrer kleinen Schwester erfuhr, und sämtliche Pläne, die sie für die Zeit nach dem Abi hatte, hat sie erst mal auf Eis gelegt. Eigentlich wollte sie mit ihrer besten Freundin längere Zeit reisen und das Leben genießen, doch daran ist vorerst nicht zu denken, denn die Sorge um ihre kranke Schwester steht stets im Vordergrund.

Valentin kommt aus schwierigen Verhältnissen und hat außer dem Großvater niemanden mehr. Man spürt bereits nach wenigen Seiten, dass er nur schwer klarkommt mit dem Leben, aber die Gründe dafür, erfährt man erst nach und nach. Anfangs hatte ich mit seiner groben Art einige Schwierigkeiten, doch er schaffte es dann auch immer wieder mich positiv zu überraschen, sodass ich Stella auch irgendwo verstehen konnte.

Die Autorin Lisa Jasmina hat es bereits beim Prolog geschafft, eine unglaubliche Spannung aufzubauen, da man sich natürlich ständig fragt, wie es der kleinen Schwester mit ihrer Erkrankung ergehen wird. Mich hat das sofort ins Mark getroffen, da man das, was diese Familie in etwa durchmacht förmlich greifen konnte. Mich hat das zutiefst berührt, weil sie es trotzdem schaffen, halbwegs zu funktionieren im Alltag und warmherzig miteinander umgehen können. So kam es dann auch, dass ich sofort gefesselt war von der Handlung, und das Buch überhaupt nicht mehr weglegen wollte.

Die Handlung an sich wirkt einerseits bedrückend, schaffte es dann jedoch auch immer wieder ein Fünkchen Hoffnung zu verbreiten. Zudem stehen genügend weitere Themen im Raum, sodass wirklich keine Langeweile beim Lesen aufkommen kann.

Mein Fazit:


Ein dramatischer Liebesroman, der mich vollkommen überzeugen konnte und der mich noch lange beschäftigen wird. Ich bin froh, dass die Geschichte in "Running away" fortgesetzt wird und freue mich auf ein Wiedersehen mit der sympathischen italienischen Familie.




Die Reihe:

1. Running to you: Bis zum Horizont und zurück
2. Running away: Und zwischen uns Unendlichkeit

Donnerstag, 16. Februar 2017

41 Rue Loubert - Mara Ferr


Autor: Mara Ferr

Verlag: Emons Verlag

Seitenzahl: 192

ISBN: 978-3-95451-652-0

Erscheinungsdatum: 16. Juli 2015

Ebenfalls als E-Book erhältlich!

zu kaufen bei: Emons Verlag GmbH

oder bei: Amazon



Cover:


Das Cover passt unheimlich gut zu dieser Geschichte, da das Tor immer wieder ein wichtiges Thema dieses Romans ist und das hier abgebildete könnte sich zudem genau so in Paris befinden. Mir gefällt die Farbe und ich könnte das Cover immer wieder anschauen.


Erste Sätze:


In den letzten vierzig Jahren erschien es manch einem als himmlische Pforte zur vollkommenen Glückseligkeit. Manch einem erschien dahinter der Tod.


Inhalt:


Louise lebt seit vielen Jahren in Paris, zählt jede Menge angesehene Einwohner der Stadt zu ihrem kleinen Kundenkreis und hat sich gemeinsam mit zwei weiteren Frauen gut eingerichtet in ihrem Bordell. Dennoch hat sie ein weiteres großes Ziel vor Augen und träumt davon, ihren Lebensabend unter einer anderen Existenz anzutreten. Doch der Inspecteur Marcel hat sie längst im Visier und verdächtigt sie des Mordes an achtzehn Männern, kann ihr jedoch nichts nachweisen. Der Fall lässt ihm keine Ruhe, sodass er beginnt in der Vergangenheit von Louise zu stochern.


Meine Meinung zum Buch:


"41 Rue Loubert" ist ein in Paris handelnder Krimi, auf den ich sehr gespannt war. Da er nicht mal 200 Seiten umfasst, war ich der Meinung, diese Geschichte innerhalb weniger Tage lesen zu können, doch ich musste schnell feststellen, dass dies kein Kriminalroman im klassischen Stil war. Vielmehr ging es darum, Beweise für den Fall zu finden und dadurch das Motiv zu erkennen.

Louise möchte endlich einen Schlussstrich unter ihr bisheriges Leben ziehen und hat ihren Ausstieg bereits perfekt geplant. Nur noch wenige Tage trennen sie von ihrem großen Ziel, die sie versucht so unauffällig wie möglich zu überstehen. Obwohl ich die Hauptprotagonistin anfangs schlichtweg unsympathisch fand, konnte ich ihre Beweggründe im Laufe der Geschichte doch irgendwie nachvollziehen. Gestaunt habe ich über ihre perfekt durchdachte Organisation und wie gelassen sie all den Ermittlungen Marcs gegenübertrat.

Der Schreibstil irritierte mich am Anfang sehr, da von vorneherein klar zu sein schien, wer der Täter ist und es dauerte auch nicht lange, bis klar war, wie die Männer starben. Mir gefiel die Geschichte insgesamt zwar sehr, aber dadurch dass sie so vorhersehbar war, fehlte mir persönlich etwas die Spannung eines typischen Krimis. Die Handlung besteht mehr oder weniger nur daraus, Beweise sowie Tatmotive zu finden, sowie die Vergangenheit zu durchleuchten.

Über den Ermittler Marcel hätte ich gerne auch einiges aus dem privaten Umfeld erfahren, da er mir schlichtweg zu blass und verbissen erschien. Was ich absolut nicht nachvollziehen konnte, war sein Verhalten gegenüber Louise, denn einerseits ermittelt er gegen sie und andererseits fühlt er sich zu ihr hingezogen und möchte zu ihrem Kundenstamm gehören.

Das Ende konnte mich ebenfalls nicht mehr überraschen, da vieles bereits während der Geschichte angedeutet wurde, sodass es letztenendes schlichtweg zu offensichtlich war.

Mein Fazit:


Kein wirklicher Krimi, da die Handlung insgesamt zu vorhersehbar war. Dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt und würde jederzeit wieder zu einem Buch der Autorin greifen.




Montag, 13. Februar 2017

Nieder mit dem SuB - Challenge [Zwischenstand Januar 2017]

Ihr Lieben,

der Januar ist vorbei und nachdem ich mir nun bereits seit Tagen den Kopf darüber zerbreche, wie ich euch die Zwischenstände am besten präsentiere, habe ich mich nun dazu entschieden, das Ganze so einfach wie möglich zu halten, da bereits die Auswertung enorm viel Zeitaufwand bedeutet und die Punkteübersicht ohnehin beim Hauptpost mit verlinkt ist.

Auf jeden Fall freue ich mich nach wie vor riesig, dass ihr so fleißig mitlest und euch viele Gedanken darüber macht, welches Buch ihr für welche Aufgabe auswählt. Nicht zu vergessen all die tollen Rezensionen, die ihr verfasst habt und die meinen Wunschzettel zusätzlich wachsen lassen.

Zusammen haben wir im Januar 58 Bücher gelesen!


Hier sind die Teilnehmer sowie ihre aktuellen Platzierungen:

1. Chrissys Bücherwelt (10 Punkte)
   Unsere zauberhaften Bücherwelten (10 Punkte)
   Julias Sammelsurium (10 Punkte)
   diabooks 78 (10 Punkte)
   Nicole R. (10 Punkte)
   Micha G. (10 Punkte)
   my Books ... (10 Punkte)
   Sabrina B. (10 Punkte)
   Katja R. (10 Punkte)
   Samtpfoten mit Krallen (10 Punkte)
   Bücherwürchens Lesefutter (10 Punkte)

2. Bitterblues Bücherwelt (9 Punkte)

3. Cie Cie (6 Punkte)
 
4. Sallys Books (5 Punkte)

5. Christina K. [Seitendiebin] (4 Punkte)
    Buch Bria (4 Punkte)

6. Zauberfeders Challenges (1 Punkt)
    Chias Bücherecke (1 Punkt)

Alle nicht aufgeführten Teilnehmer haben keine Updates eingetragen oder sind vorzeitig ausgestiegen.




Samstag, 11. Februar 2017

Leseratten - Schmökernacht


Maria vom Blog Leseratten sind keine Tiere veranstaltet heute Abend ihre erste gemeinsame
Leseratten - Schmökernacht. 

Start: war bereits 20.00 Uhr ~ Ende: 24.00 Uhr

Stündlich wird es eine Frage oder eine Aufgabe geben, die es zu beantworten gilt.

Die erste Frage lautete: 

1. Welches Buch liest du heute Abend und was hast du dir vorgenommen? Was erhoffst du dir von diesem Abend?

Ich möchte "Winterglück" (den 1. Band der Rose Harbor-Reihe) weiterlesen und bin bei 25 % (ca. Seite 104). Da ich zwischendurch noch die Kinder ins Bett bringen muss und später auch noch ein bisschen den Blog aktualisieren möchte, nehme ich mir mal nicht allzu viel vor. 50 Seiten würde ich aber schon gerne noch schaffen. Ich erhoffe mir viel Austausch untereinander heute Abend und natürlich Spaß mit den anderen Teilnehmern.

Klappentext: Nach einem schweren Schicksalsschlag beschließt Jo Marie Rose, noch einmal neu zu beginnen um endlich ihren Frieden zu finden. Sie zieht in das beschauliche Küstenörtchen Cedar Cove und eröffnet ein gemütliches kleines Bed&Breakfast – das Rose Harbor Inn. Bald schon kann sie ihre ersten Gäste begrüßen, die beide aus Cedar Cove stammen – Abby Kincaid und Joshua Weaver. Dass beide nicht ganz freiwillig in ihre Heimatstadt zurückkehrten, merkt Jo Marie sehr schnell. Ein turbulentes Wochenende steht ihnen bevor, doch am Ende schöpfen alle drei neue Hoffnung für die Zukunft … (Quelle)


2. Erzählt uns doch mal ein bisschen was über euren SuB oder sogar RuB!
Wieviele Bücher warten bei dir noch darauf gelesen zu werden? Wie gehst du mit dem Thema überhaupt um? Eher unter Druck gesetzt oder ganz gelassen und kaufst trotzdem immer wieder neue Bücher, damit er auch immer schön wächst und wächst? (natürlich gerne mit Bild :) )

Oh je, schwieriges Thema ... Eigentlich sehe ich es relativ entspannt, aber in den letzten Jahren hat es schlichtweg überhand genommen. Die ungelesenen Bücher verteilen sich mittlerweile nicht mehr nur über Regale sondern sind zu Stapeln angewachsen, die mittlerweile im ganzen Haus verteilt sind. Dieses Jahr habe ich nun anhand einiger Challenges (auch einer, die ich selber veranstalte) den Abbau in Angriff genommen, sodass ich ihn zum Jahresende hoffentlich etwas verkleinern kann. Bei Rezensionsexemplaren halte ich mich bereits seit einigen Monaten zurück, habe jedoch noch einige Wander- und Rezibücher hier liegen, die ich nebenher noch weglese. Neue Bücher kaufe ich erstmal weniger, schlage aber bei E-Books ab und zu mal zu, sofern sie günstig sind.


3. Einmal verschnaufen. In der nächsten Stunde wollen wir uns komplett unseren Büchern widmen. Eine volle Stunde Lesezeit. Gerne dürft ihr uns aber auch davon berichten. Wieviel habt ihr jetzt schon gelesen oder was wollt ihr sonst zu den letzten gelesenen Seiten loswerden. 

Ich habe leider nicht viel gelesen, da ich erst mal einige Blogs besucht habe und auch mit meinem eigenen Blog nebenbei noch etwas beschäftigt war. Es gab soviel nachzuholen, da ich die letzten Tage im Urlaub war und da hatte sich so einiges angesammelt, was erledigt werden musste. Vielleicht schaffe ich später im Bett noch ein paar Seiten.


4. Unser Abend steht ja ganz unter dem Motto #miteinanderstattgegeneinander. Hinterlasse bei mindestens 5 anderen Gästen ein netten Kommentar. Um ein Zeichen zu setzen, folge diesem Blog oder/und der entsprechenden Facebookseite! Kennst du auch ANDERE Blogs/Facebookseite/Youtubekanäle die wir unbedingt gesehen haben sollten und vielleicht noch nicht kennen? Dann immer her mit den Links. 

Bei einigen habe ich bereits vorbeigeschaut und die anderen werde ich mir morgen nochmal in Ruhe anschauen. Einigen folge ich bereits länger, aber gerade durch solche Aktionen (wie z.B. Lesenächte) schaut man wieder genauer hin und ärgert sich, dass man nicht viel öfter vorbeischaut. Hinzu kommt die schlechte Präsenz bei Facebook, na ja und die meisten anderen Plattformen sind mir etwas zu unübersichtlich, so dass ich hauptsächlich bei GFC etwas öfter Blogs besuche.

Samstag, 4. Februar 2017

1. Update zum Lesemarathon 2017

Hallo!

Heute möchte ich mein Fazit ziehen zum 1. Monat unserer Lesechallenge 2017, bei der es ja darum geht, sich täglich mindestens 30 Minuten bewusste Lesezeit zu nehmen und am Ende des Monats ein kurzes Update zu veröffentlichen. Nähere Informationen zur Aktion findet ihr bei Emma vom Blog Ge(h)Schichten.

Der Januar war viel zu schnell vorbei und war wie in jedem Jahr eher stressig, da die Kinder vor den Halbjahreszeugnissen immer nochmal ordentlich mit Hausaufgaben eingedeckt werden und Leistungskontrollen schreiben, sodass da viel Hilfe erforderlich ist. Außerdem ist der Januar immer so der Monat, in dem die Kinder oft krank sind und wir alle nach einer Verschnaufpause lechzen.

Ich bin sehr froh, dass ich diese Challenge noch rechtzeitig entdeckt habe, da ich sonst sicherlich sehr viel weniger gelesen hätte. Vorgenommen hatte ich mir ursprünglich eine Stunde, was ich nicht jeden Tag geschafft habe, aber an den meisten Tagen klappte das ganz gut. Notfalls habe ich die Zeit dann aufgeteilt und ich habe auch festgestellt, dass ich viel eher dranbleibe an einer Geschichte (insbesondere bei den ersten Kapiteln - wo ich mich erst reinfinden muss), wenn ich mir vorher die Lesezeit festlege.

Folgende Bücher habe ich gelesen:


Gelesene Seitenzahl: 2038

Coolster Charakter des Monats: Da kann ich mich ehrlich gesagt nicht so recht festlegen, da ich sowohl Jasmine aus "Das Jahr, in dem ich dich traf" als auch Victoria aus "Törtchen zum Verlieben" richtig gut gelungen fand. Die Beiden sind sich sogar sehr ähnlich, denn sie sind chaotisch, schlagfertig und ich habe viel gelacht mit ihnen.


Schönster Handlungsort: Am besten hat es mir in den schottischen Highlands gefallen, welche ich mit "Highlanderinnen küsst man nicht" ein wenig kennenlernen durfte. Da dieses Buch zu einer Blogtour gehörte und ich mich ohnehin mit dem Thema "Schottland" auseinandersetzen musste, habe ich nun richtig Lust bekommen, Schottland selber mal zu bereisen.


Bester Plot: "Das Jahr, in dem ich dich traf" konnte mich von der Handlung her sehr überraschen, da die Geschichte zum einen nicht das war, was ich ursprünglich erwartet hatte und weil ich während des Lesens immer wieder gerätselt habe, in welche Richtung das Ganze geht, worauf es hinausläuft am Ende. Von der Handlung her passierte eher wenig, dennoch war es niemals langweilig und für mich einfach perfekt.


Der beste Satz des Monats: Der stammt auch aus "Das Jahr, in dem ich dich traf", denn da hatte ich beim Lesen viele durch Klebezettelchen gekennzeichnet. Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, was es auch schwer machte, mich da auf einen einzelnen Satz festzulegen, aber diesen fand ich recht passend:

Fast drei Wochen habe ich auf diesen Rasen gewartet, und ich hätte mit dem Geld genauso gut in Urlaub fahren und auf fremdem Gras sitzen können, das bekanntlich ohnehin immer grüner ist." (Zitat S. 119)


Kalte Nächte Warme Herzen - Sarina Bowen


Autor: Sarina Bowen

Format: E-Book

Seitenzahl: 214

Verlag: Rennie Road Books

ISBN: 978-1942444336

Erscheinungsdatum: 31. Januar 2017

Ebenfalls als Taschenbuch erhältlich!

zu kaufen bei: Amazon



Cover:


Das Cover finde ich leider wenig ansprechend, da es mir von den blassen Farben her nicht zusagt und auch die abgebildeten Personen kann ich nicht mit den Charakteren im Buch in Verbindung bringen. Ich habe sie mir irgendwie während des Lesens ganz anders vorgestellt.


Erster Satz:


Willow musste den alten Pick-up Truck nur noch eine weitere Meile auf der Straße und aus dem zugeschneiten Graben halten.


Inhalt:


Dane lässt sich aufgrund einer Erbkrankheit, an der seine Mutter frühzeitig verstarb und an der sein Bruder seit einigen Jahren leidet, nie auf feste Beziehungen ein, denn er fürchtet, dass auch bei ihm die Krankheit früher oder später ausbrechen wird. Sollte die Presse davon Wind bekommen, droht ihm zudem das Karriereaus als Ski Champion und so versucht er die ihm verbleibende Zeit zu nutzen und Spaß zu haben.

Als er jedoch Willow während eines Schneesturms kennen lernt und die Beiden eine gemeinsame Nacht im Pick-up verbringen müssen, kommen sie sich schnell näher. Sie überbrücken die Zeit mit Gesprächen über ihre Vergangenheit und ahnen nicht, welch schwerwiegende Folgen diese geimeinsame Nacht haben wird.


Meine Meinung zum Buch:


Alleine vom Cover her, hätte ich wahrscheinlich erstmal einen großen Bogen um diese Geschichte gemacht, aber ich erhielt das Buch vorab und entschied mich aufgrund des interessanten Klappentextes dafür, diesen Roman zu lesen.

Willow versucht das Beste aus ihrer festgefahrenen Situation zu machen und hält sich mit einigen Gelegenheitsjobs über Wasser, denn ihr Ex-Freund ließ sie auf einem Schuldenberg in der Einöde sitzen und sie versucht nun lediglich den Schaden so gering wie möglich zu halten.

Dane glaubt, dass auch ihn die Erbkrankheit, die bereits das Leben seiner Mutter einforderte und seinen Bruder schwer gezeichnet hat, in absehbarer Zeit einholen wird. Gleichzeitig versucht er, das Ganze geheim zu halten, denn falls die Presse davon Wind bekäme, wäre seine Karriere beendet. Einerseits konnte ich Danes Schwermütigkeit gut nachvollziehen, aber andererseits störte es mich dann doch sehr, dass er Willow so unmöglich behandelte. Im nächsten Moment war er dann wieder einfühlsam und freundlich, aber mich regte das Launische an ihm stellenweise richtig auf.

Der Schreibstil ist fließend und einfach zu lesen, sodass man wirklich schnell durch die Seiten fliegt und auch die Erotik-Szenen halten sich in einem gewissen Rahmen. Dass ich mich generell schwer tue mit solchen Sachen, ist ja bekannt und so wurde mir das auch bei dieser Geschichte schnell zu viel und zu ausführlich. Allerdings reizte mich die Story an sich ungemein und ich wollte wissen, an was für einer Krankheit Dane nun eventuell leidet und was all das für Willow bedeuten würde.

Einige Handlungen der Protagonisten konnte ich nur schwer nachvollziehen und besonders zum Ende hin, wirkten die Szenen schlichtweg etwas zu seicht auf mich, aber ansonsten konnte mich die Geschichte fesseln und wirkte auch gut durchdacht. Insbesondere die Erkrankung, von der ich zwar bereits gehört hatte, mit der ich mich jedoch noch nie beschäftigte, konnte mein Interesse wecken und man konnte hier einiges über diese Erbkrankheit erfahren.


Mein Fazit:


Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, da sie sich angenehm lesen ließ und auch spannend war. Umhauen konnte sie mich jedoch leider nicht, weil mich insbesondere an Danes Verhalten zu viele Dinge störten und auch die Erotikszenen hätte es meiner Meinung nach gar nicht gebraucht. Wer jedoch auf Bücher mit einer Prise Leidenschaft steht, der ist mit dieser Geschichte gut beraten.



Freitag, 3. Februar 2017

Törtchen zum Verlieben - Silvia Konnerth


Autor: Silvia Konnerth

Format: E-Book

Seitenzahl: 348

Verlag: -

ISBN: 978-3743165038

Erscheinungsdatum: 11. Januar 2017

Ebenfalls als Taschenbuch erhältlich!

zu kaufen bei: Amazon



Cover:


Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches und gefällt mir persönlich extrem gut. Man ahnt auf den ersten Blick, dass es sich um eine humorvolle Liebesgeschichte handelt und die Cupcakes, die wie Blumen wachsen zwischen dem Lavendel, machten mich sofort neugierig.


Erster Satz:


Es war die Nacht vor ihrer Hochzeit mit Friedrich von Himmelsthal, als Leonore im Regen von dem morschen Steg aus in die Dunkelheit starrte und den Tropfen lauschte, die die Wasseroberfläche durchschlugen.


Inhalt:


Die Journalistin Victoria träumt schon lange von einer Beförderung, doch dazu wird es wohl nur kommen, wenn sie ein Interview mit Leonore von Himmelsthal, welche die Witwe eines bekannten Schriftstellers ist, abliefert. Nachdem ihr Chef ihr schließlich eine Frist setzt, versucht Victoria mit allen Mitteln, das wohlgehütete Geheimnis dieser Witwe aufzudecken und lässt sich kurzerhand als Köchin in deren Villa einschleusen. Dabei kann sie absolut nicht kochen und es dauert auch nicht lange, da wird der Sohn der Witwe auf sie aufmerksam. Als er dann auch noch merkt, dass Victoria überhaupt keine Ahnung vom Kochen hat, wird er misstrauisch und möchte sie so schnell wie möglich loswerden. Seltsamerweise scheint sich seine Mutter prächtig mit ihr zu verstehen.


Meine Meinung zum Buch:


Als ich das Cover dieses Romans zum ersten Mal sah, wusste ich sofort, dass ich ihn unbedingt lesen möchte. Keine Ahnung warum, aber vielleicht war es einfach Intuition, denn diese Geschichte passte einfach von Anfang bis Ende in mein Beuteschema und ich habe lange Zeit nicht mehr soviel gelacht bei einem Buch.

Victoria ist nach einer heftigen Enttäuschung schon lange Zeit Single und sucht auch gar keine Beziehung. Ihr Fokus liegt auf ihrer Journalismuskarriere und da sie unbedingt das Geheimnis der Schriftstellerwitwe ausfindig machen möchte, kommt sie auf die Schnapsidee, sich übergangsweise als Köchin anstellen zu lassen. Dies kann jedoch nur schief gehen, bei Victorias nichtvorhandenen Kochkünsten, und so kommt man ihr schnell auf die Schliche. Da Leonore jedoch unbedingt die Verlobte ihres Sohnes loswerden möchte, schlägt sie ihr einen Deal vor und plötzlich findet sich Victoria gemeinsam mit Leonore, Sohn Alexander, der Haushälterin Agnes sowie dem Gärtner Miguel in Spanien wieder und sie fragt sich, worauf sie sich da bloß eingelassen hat.

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Victoria sowie von Alexander geschrieben, und während ich Alexander anfangs eher als arrogant, karrieregeil sowie oberflächlich hielt, war mir Victoria auf Anhieb sympathisch. Doch dann beginnt Alexander sich unter der spanischen Sonne zu öffnen und ich fing an, auch ihn interessant zu finden. Alleine die schlagfertigen Gespräche zwischen den Beiden machten diese Geschichte zu einem Erlebnis. Ich hatte mehrmals Tränen in den Augen, so amüsant fand ich die Unterhaltungen und da die Geschichte durchweg flüssig sowie temporeich geschrieben ist, lässt sie sich locker innerhalb von zwei Tagen lesen. Gleichzeitig steht natürlich ständig die Frage im Raum, warum die Witwe so ein riesiges Geheimnis aus dem Tod ihres Mannes macht und vor lauter Neugier und Freude an den bissigen Gesprächen zwischen Victoria und Alexander, fiel es mir wirklich schwer, das Buch zur Seite zu legen.

Die Beschreibungen Spaniens sowie die vielschichtigen Nebencharaktere rundeten das Ganze perfekt ab und obwohl das Buch eher locker leicht daherkommt, hat es dennoch auch eine gewisse Tiefgründigkeit und man stellt fest, dass Reichtum mehr ist, als ein bestimmter Firmenposten oder finanzieller Reichtum. Sehr passend dazu fand ich auch die Zitate am Anfang jeden Kapitels.

Mein Fazit:


Ich hätte Victoria sehr gerne noch länger begleitet, da sie einfach ein absolutes Unikat ist. Sie hat es geschafft mich zum Lachen, zum Weinen sowie zum Nachdenken zu bringen und alleine dafür hat sich das Lesen dieser urkomischen Liebesgeschichte gelohnt. Das perfekte Buch für ein verregnetes Wochenende!