Freitag, 26. Mai 2017

[Blogparade] French Kiss - Liebe zum Nachtisch von Marie Keller



Herzlich Willkommen zum letzten Tag unserer Blogparade zu 

"French Kiss - Liebe zum Nachtisch" von Marie Keller.

Die vorangegangenen Tage gab es bereits viele interessante Beiträge. So konntet ihr bei Manja mehr über das Buch erfahren, bei Bianka ging es um den Handlungsort Frankreich, an Tag 5 gab es bei Katja einen Beitrag über die Liebe, Sonja durfte die Autorin interviewen, Manuela präsentierte euch ein Rezept für eine Vorspeise und Charleen das passende Rezept für eine süße Nachspeise. Außerdem konntet ihr bei Kathrin, Diana und Eva die Reviews lesen. 

Zum Abschluss unserer Parade möchte ich euch heute noch meine Einschätzung präsentieren:


Autor: Marie Keller

Format: E-Book

Verlag: -

Seitenzahl: 256

ISBN: 978-1544761121

Erscheinungsdatum: 23. März 2017

Ebenfalls als Taschenbuch erhältlich!

zu kaufen bei: Amazon



Cover:


Das Cover ist mit den abgebildeten Gewürzen, Kräutern und Zeichnungen ein absoluter Blickfang. Es passt perfekt zur Geschichte und für mich stand bereits beim ersten Anblick fest, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Der Klappentext wurde bei diesem schönen Cover fast schon nebensächlich.


Erste Sätze:


Draußen verblassten die letzten Strahlen der Abendsonne am Horizont. Lange Schatten tasteten sich Spinnenfingern gleich über die Stoppelfelder, aber sie reichten nicht an das Zimmer der alten Frau heran.


Inhalt:


Sophie Weber wurde gerade erst von ihrem Freund verlassen, mit dem sie eigentlich gemeinsam eine Auszeit in Australien nehmen wollte. Da sie noch einige Wochen vom Job freigestellt ist, reist sie kurzerhand nach Courvelle, einem kleinen Ort in der Nähe von Paris, um das Haus ihrer verstorbenen Großmutter zu verkaufen. Gleichzeitig hofft sie, etwas mehr über die Oma, die sie aufgrund eines alten Streits mit der Mutter nie kennenlernen durfte, zu erfahren. Das Haus, welches auch ein kleines Restaurant beherbergt, ist jedoch in heruntergekommenen Zustand und benötigt dringend eine Sanierung, um einen zahlungswilligen Käufer zu finden. Der findet sich dann doch schneller als sie denkt, aber die Liebe schmeißt sämtliche Pläne über den Haufen.


Meine Meinung zum Buch:


Bei diesem Buch musste ich nicht lange überlegen ob ich es lesen mag oder nicht, denn mein Interesse war bereits aufgrund des zauberhaften Covers geweckt und durch den Titelnamen ahnte ich auch sofort, dass die Geschichte in Frankreich handelt. Für mich war dies Grund genug!

Über die Hauptprotagonistin Sophie, aus deren Sicht die Geschichte beschrieben wird, erfährt man bereits auf den ersten Seiten sehr viel, sodass ich von ihr auch schnell ein gutes Bild vor Augen hatte. Sie war nach der Trennung von ihrem Freund noch nicht lange wieder in Leipzig, als sie die Nachricht von der Erbschaft erreichte und auch der Liebeskummer ist längst nicht verflogen, doch bevor sie in einigen Monaten ihre Stelle als Lehrerin wieder antreten muss, möchte sie unbedingt noch sehen, wie ihre Großmutter lebte und mehr über sie erfahren. Doch am Ende findet sie neue Freunde, beginnt die Einwohner des Ortes ins Herz zu schließen, muss Kochen lernen und gerät immer wieder in Streit mit dem Nachbarn, der auf seine erste Auszeichnung als Sternekoch wartet.

Der Einstieg in die Handlung gelang mir recht schnell, da ich natürlich neugierig war, warum Sophie ihre Großmutter nie kennenlernen durfte und auch die Eltern nicht bereit waren, ihr mehr über sie zu erzählen. Den kleinen Ort Courvelle konnte ich mir aufgrund der bildhaften Beschreibungen sehr gut vorstellen und da die Autorin es schaffte, mich mit ihrem lockeren sowie humorvollen Schreibstil zu fesseln, flog ich geradezu durch die Seiten.

Die Hauptcharaktere sowie die Nebencharaktere wurden authentisch gezeichnet und vorallem Clothilde, mit ihrer herzlichen Art, sowie Henriette, die Sophie bei der Renovierung behilflich ist, fand ich einfach herrlich und richtig gut gelungen. Die drei Frauen gaben ein super Team ab und ich habe sie wirklich ins Herz geschlossen. Jean dagegen machte mich mit seiner selbstverliebten Art stellenweise richtig wütend und wie er Sophie einige Male behandelte fand ich unmöglich. Da hätte ich mir dann von Sophie etwas mehr Sturheit sowie Trotz gewünscht.

Man sollte diesen Roman wohl eher nicht im Rahmen einer Diät lesen, das kann ich aus eigener Erfahrung berichten, denn allein beim Gedanken an Sophies Aprikosen Dessert lief mir das Wasser im Mund zusammen und ich hatte den Geruch geradezu in der Nase. Schade, dass das Rezept nicht gleich mitgeliefert wurde, aber vielleicht finde ich ja ein ähnliches. Das Ende kam mir dann fast schon etwas zu plötzlich und von mir aus hätte die Geschichte durchaus noch einige Seiten mehr haben können, da ich mich wirklich wohl fühlte in diesem liebenswerten Örtchen, das Gefühl hatte, die Einwohner seit Jahren zu kennen und auch irgendwie noch ein paar Fragen hatte bezüglich des Streits zwischen der Großmutter und der Mutter, aber vielleicht gibt es ja irgendwann doch noch ein Wiedersehen mit den Charakteren. Ich würde mich jedenfalls freuen.

Mein Fazit:


Eine wundervolle Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe und die meine Sehnsucht nach Frankreich etwas stillen konnte. Die Handlung wird spritzig und frisch erzählt, die Charaktere sind allesamt interessant und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Die ideale Lektüre für zwischendurch!



Donnerstag, 25. Mai 2017

Das Leben zwischen Jetzt und Hier - Cara Mattea

Autor: Cara Mattea

Format: E-Book

Verlag: books2read

Seitenzahl: 400

ISBN: 9783733785857

Erscheinungsdatum: 15. Januar 2017

Ebenfalls als Taschenbuch erhältlich!

zu kaufen bei: books2read

oder bei: Amazon


Cover:


Das Cover sprach mich anfangs überhaupt nicht an, da ich den Berliner Fernsehturm sowie die Gebäude im Hintergrund komplett übersah und stattdessen nur die merkwürdige Frisur der Frau wahrnahm. Mittlerweile gefällt es mir zwar ganz gut, aber das Motiv der Taschenbuchausgabe sagt mir wesentlich mehr zu.


Erste Sätze:


Er trinkt in dieser Winternacht schon wieder.
Ich konnte es bereits riechen, als ich vor Stunden die steilen Treppen in mein Zimmer hochgeschlichen bin, wie immer darum bemüht, möglichst leise zu sein.


Inhalt:


Emilia musste für ihr Medizinstudium nach Berlin ziehen, fühlt sich jedoch bei ihrer Mitbewohnerin alles andere als willkommen. Es fällt ihr schwer Freunde zu finden und die Einsamkeit in der Großstadt macht ihr zu schaffen. Das ändert sich auf einen Schlag, als sie den Modedesign-Studenten Leo kennenlernt. Dieser betreibt mit seinen Freunden, zu denen auch Emilias Mitbewohnerin Ivana zählt, ein kleines Modelabel. Leo ist durch sein Studium, das Label sowie seinen Nebenjob in einem Café stark eingespannt, aber dennoch verbringt er viel Zeit mit Emilia und die Beiden fühlen sich zueinander hingezogen. Doch so schnell wie sich Emilia und Leo ineinander verlieben, so schnell droht aufgrund Leos schwieriger Vergangenheit sowie einem schweren Schicksalsschlag alles wieder zu zerbrechen.

"Ich schüttele mich leicht und würde am liebsten losheulen, während ich das Licht lösche und in den Flur trete. Will das alles nicht mehr und gestehe mir plötzlich ein, dass ich mich Hals über Kopf verknallt habe. In einen Kerl, der eine ganze Nummer zu groß für mich ist." (Zitat Pos. 1552)


Meine Meinung zum Buch:


Nachdem ich die letzten Monate kaum Zeit zum Lesen hatte oder mir schlichtweg die Lust fehlte, da ich ständig mit Müdigkeit kämpfte, griff ich schließlich zu diesem Debüt von Cara Mattea und vermutete eine locker leichte Liebesgeschichte. Bereits auf den ersten Seiten merkte ich dann jedoch schnell, dass dies ein Buch ist, welches mir emotional sehr nahe gehen würde.

Mila mochte ich mit ihrer zurückhaltenden Art sofort und ich konnte auch gut nachvollziehen, wie schwer es ihr fällt, sich einzuleben in dieser Metropole. Ihr Bruder arbeitet zwar als Arzt an der Berliner Charité, hat jedoch neben Beruf und Familie wenig freie Zeit. Ihre Mitbewohnerin Ivana macht Mila mit ihrer abweisenden Art das Einleben zusätzlich schwer, sodass sie sich größtenteils in ihrem kleinen WG-Zimmer einigelt oder sich auf ihr Studium konzentriert.

Leo erweist sich als Retter, denn er zeigt ihr die schönsten Ecken Berlins und spannt sie oftmals im Modelabel mit ein, sodass sie dort neue Freunde findet und beginnt sich wohl zu fühlen. Mit Leos Wahl des Studiums hatte ich stellenweise meine Probleme, da er so ganz anders erscheint als die Modedesigner, die man aus der Presse und dem Fernsehen kennt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich mit aktueller Mode oder den Laufstegen so gut wie gar nicht beschäftige. Die Autorin erklärt zwar vieles diesbezüglich, sodass es auch Laien nachvollziehen können, aber mir war das ab und zu dann doch etwas zu langatmig.

Da die Geschichte sowohl aus der Sicht von Emilia als auch aus der Sicht von Leo erzählt wird, fühlte ich mich den Protagonisten sehr nah und verstand sowohl Emilias Sorgen als auch Leos innere Konflikte gut. Cara Mattea erzählt all dies in bildhaftem Schreibstil, voller Emotionen und mit wundervollen Schauplätzen. Mich konnte die Handlung durch die vielfältigen Themen und die besonderen Charaktere sofort fesseln und ich fand es toll, die Zwei auf ihrem gemeinsamen Weg zu begleiten. Was mir auch unheimlich gefiel, waren die Beschreibungen der Berliner Charité, denn während ich dieses Buch las, lief im Fernsehen die Serie über die Anfänge der Charité, mit ihren herausragenden Persönlichkeiten, die heute noch vielen ein Begriff sind. Ich hatte einen tollen Vergleich zwischen damals und heute, sodass ich die Entwicklungen der Medizin wahnsinnig beeindruckend fand. Zudem bekommt man auch in etwa eine Ahnung davon, wie stressig der Krankenhaus-Alltag oftmals ist und was Ärzte sowie Pflegekräfte leisten müssen.

Mein Fazit:


Mit "Das Leben zwischen Jetzt und Hier" ist Cara Mattea eine tiefgründige Geschichte gelungen, die mir wirklich nahe ging und die mich noch lange Zeit beschäftigen wird. Einige Stellen hätte man vielleicht etwas weniger ausschweifend erzählen können, aber ansonsten fand ich die Handlung stimmig und besonders zum Ende hin absolut passend. Auf die geplante Fortsetzung freue ich mich jetzt schon!



Lesewochenende "Lesen zum Träumen"



Hallo ihr Lieben,

da ich endlich wieder mehr Zeit zum Lesen und Bloggen finde, freue ich mich sehr, dass Nadja von Bookwormdreamers ab heute ein Lesewochenende beginnt. Gelesen wird vom 25. Mai 2017 bis einschließlich Sonntag, d. 28. Mai 2017. Über die Tage verteilt wird es Aufgaben oder Fragen passend zum Motto geben. Ausgetauscht wird sich durch Blogbeiträge sowie in der dafür vorgesehenen Facebook-Veranstaltung.

Donnerstag, der 25. Mai 2017


1. Habt ihr euch Ziele für das Lesewochenende gesetzt? Welches Buch begleitet / welche Bücher begleiten euch?

Mein Ziel ist natürlich soviel wie möglich zu lesen, da das die letzten Wochen definitiv zu kurz kam. Zuallererst möchte ich einige meiner begonnenen Bücher beenden und soweit ich das schaffe, auch die Rezensionen dazu verfassen. 

Bei "Kick off" von Jo Berger bin ich noch ganz am Anfang (Seite 17 von 288), aber es liest sich flott und ist humorvoll geschrieben, sodass ich zwischendurch öfters mal zu diesem Buch greifen werde.

Darum gehts: Fünf Frauen – und ein ungeheuerlicher Plan.
Bankerin Carla hat es satt. Vom Verlobten betrogen, vom Chef gemobbt und von Frauenhassern umgeben. Gerechtigkeit muss her, nur wie? Dem System ein Schnippchen schlagen. Das wäre es! Zusammen mit vier Leidensgefährtinnen reift eine Idee heran, die sie nicht mehr loslässt, und plötzlich befinden sich die Fünf mitten in der Planung zu einem Bankraub. Aber haben sie auch das Handwerkszeug dazu?
Dann bringt ein Kinoabend alles durcheinander, und plötzlich merkt Carla: Gefühle lassen sich nicht planen. (Quelle)


An "Black Rabbit Hall" von Eve Chase lese ich schon ziemlich lange und kam lange Zeit gar nicht richtig rein in die Geschichte. Begonnen hatte ich es während einer Leserunde, kam jedoch mit dem Lesetempo der anderen Teilnehmer nicht mit, sodass ich es dann erstmal abbrach. Vor einigen Wochen habe ich es erneut von vorne begonnen und so langsam finde ich Gefallen an der Geschichte. Momentan bin ich auf Seite 103 von 416.

Darum gehts: Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ...

Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.

Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ... (Quelle)


"Blackout - Morgen ist es zu spät" von Marc Elsberg lese ich über Skoobe und bin derzeit auf Seite 385 von 800 (Tag 6).

Inhalt: Ist Fortschritt ein Rückschritt? - Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es bald nicht mehr. Der Countdown läuft ...

An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, zu den Behörden durchzudringen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, werden dubiose E-Mails auf seinem Computer gefunden. Selbst unter Verdacht wird Manzano eins klar: Ihr Gegner ist ebenso raffiniert wie gnadenlos. Unterdessen liegt Europa im Dunkeln, und die Menschen stehen vor ihrer größten Herausforderung: Überleben. (Quelle)


Außerdem lese ich noch "Meine geniale Freundin" von Elena Ferrante nebenher und bin da auf Seite 138 von 422.

Inhalt: Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und sind doch unzertrennlich, Lila und Elena, schon als junge Mädchen beste Freundinnen. Und sie werden es ihr ganzes Leben lang bleiben, über sechs Jahrzehnte hinweg, bis die eine spurlos verschwindet und die andere auf alles Gemeinsame zurückblickt, um hinter das Rätsel dieses Verschwindens zu kommen.

Im Neapel der fünfziger Jahre wachsen sie auf, in einem armen, überbordenden, volkstümlichen Viertel, derbes Fluchen auf den Straßen, Familien, die sich seit Generationen befehden, das Silvesterfeuerwerk artet in eine Schießerei aus. Hier gehen sie in die Schule, die unangepasste, draufgängerische Schustertochter Lila und die schüchterne, beflissene Elena, Tochter eines Pförtners, beide darum wetteifernd, besser zu sein als die andere. Bis Lilas Vater seine noch junge Tochter zwingt, dauerhaft in der Schusterei mitzuarbeiten, und Elena mit dem bohrenden Verdacht zurückbleibt, eine Gelegenheit zu nutzen, die eigentlich ihrer Freundin zugestanden hätte.

Ihre Wege trennen sich, die eine geht fort und studiert und wird Schriftstellerin, die andere wird Neapel nie verlassen, und trotzdem bleiben Elena und Lila sich nahe, sie begleiten einander durch erste Liebesaffären, Ehen, die Erfahrung von Mutterschaft, durch Jahre der Arbeit und Episoden politischer Bewusstwerdung, zwei eigensinnige, unnachgiebige Frauen, die sich nicht zuletzt gegen die Zumutungen einer brutalen, von Männern beherrschten Welt behaupten müssen.

Sie bleiben einander nahe, aber es ist stets eine zwiespältige Nähe: aus Befremden und Zuneigung, aus Rivalität und Innigkeit, aus Missgunst und etwas, das größer und stiller ist als Lieben. Liegt hier das Geheimnis von Lilas Verschwinden? (Quelle)


Ihr seht, ich habe mir viel vorgenommen ...

Freitag, der 26. Mai 2017


Gestern bin ich nicht wirklich weiter gekommen mit meinen Büchern und habe nur wenige Seiten gelesen. Stattdessen habe ich ein paar liegengebliebene Sachen am PC erledigt und starte heute durch.

2. An manche Träume erinnert man sich. An manche nicht. Zeigt mir doch ein Buch, an was ihr euch gar nicht mehr erinnern könnt, obwohl ihr wisst, dass ihr es gelesen habt.



"Der Duft der Kaffeblüte" von Ana Veloso ist eins der Bücher, an das ich mich kaum noch erinnern kann. Allerdings ist es auch schon sehr viele Jahre her, dass ich es gelesen habe. Ich mochte es damals und fand es richtig gut, aber von der Handlung weiß ich leider nichts mehr. 

Dienstag, 23. Mai 2017

Nieder mit dem SuB - Challenge [Zwischenstand April 2017]

Hallo,

heute möchte ich euch nun endlich den aktuellen Zwischenstand zur Nieder mit dem SuB - Challenge präsentieren. Ihr fragt euch sicher schon, warum er diesmal so spät kommt und die Aufgaben für den Juni fehlen ja auch noch, aber mir fehlte diesen Monat schlichtweg die Zeit, für alles was Spaß macht oder was mein liebstes Hobby betrifft.

Meistens war ich dann abends auch viel zu müde um mich noch durch die Seiten und Rezensionen zu klicken. Naja, und da ich sicherheitshalber auch immer noch ein Dokument für mich anlege, wo ich mir notiere wer welches Buch zu welcher Aufgabe gelesen hat, beziehungsweise warum ich Punkte nicht vergeben habe, da manch einem vielleicht erst später auffällt, dass Punkte fehlen und ich Nachfragen diesbezüglich dann wenigstens noch beantworten möchte, dauerte das Ganze einfach diesmal wesentlich länger. Im Juni hoffe ich, dass wieder etwas Normalität einkehrt und ich mich mehr nach meinem Terminkalender richten kann.

Folgende Punkte habe ich vergeben:

1. Chrissys Bücherwelt (10 Punkte)
    Bitterblues Bücherwelt (10 Punkte)
    Unsere zauberhaften Bücherwelten (10 Punkte)
    Nicole R. (10 Punkte)
    Micha G. (10 Punkte)
    Katja R. (10 Punkte)

2. Sallys Books (9 Punkte)
    Julias Sammelsurium (9 Punkte)
    Christina K. [Seitendiebin] (9 Punkte)

3. Sabrina B. (7 Punkte)

4. Samtpfoten mit Krallen (5 Punkte)

5. BuchBria (2 Punkte)

6. Chias Bücherecke (1 Punkt)
    diabooks 78 (1 Punkt)


Ranking nach Gesamtpunkten:


Katja R.: 53 Punkte

Chrissys Bücherwelt: 50 Punkte
Micha G.: 50 Punkte

Sabrina B.: 44 Punkte

Bitterblues Bücherwelt 43 Punkte
Nicole R.: 43 Punkte

Unsere zauberhaften Bücherwelten: 42 Punkte

Samtpfoten mit Krallen: 39 Punkte
Sallys Books: 38 Punkte
diabooks 78: 30 Punkte
Bücherwürmchens Lesefutter: 27 Punkte
Julias Sammelsurium: 25 Punkte
Christina K. [Seitendiebin]: 23 Punkte
my Books...: 22 Punkte
BuchBria: 22 Punkte
Chias Bücherecke: 13 Punkte
Cie Cie: 11 Punkte
Zauberfeders Challenges: 4 Punkte

Solltet ihr Fehler finden, so sagt es mir bitte. Außerdem gilt nach wie vor, dass ihr bei Unklarheiten bzgl. der Aufgaben gerne nachfragen dürft.

Dienstag, 16. Mai 2017

Gemeinsam Lesen #38



Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die von Asaviel's Bücher-Allerlei ins Leben gerufen wurde. Die Aktion findet wöchentlich immer Dienstags statt. Teilnehmen darf jeder wann immer er Lust und Zeit dazu hat. Die Fragen dürfen auch nach Dienstag noch beantwortet werden.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade den Roman "BLACKOUT - Morgen ist es zu spät" von Marc Elsberg und bin auf Seite 352 von 800.

Kurzbeschreibung: Ist Fortschritt ein Rückschritt? - Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es bald nicht mehr. Der Countdown läuft ...

An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, zu den Behörden durchzudringen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, werden dubiose E-Mails auf seinem Computer gefunden. Selbst unter Verdacht wird Manzano eins klar: Ihr Gegner ist ebenso raffiniert wie gnadenlos. Unterdessen liegt Europa im Dunkeln, und die Menschen stehen vor ihrer größten Herausforderung: Überleben.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

François Bollard hatte eine weitere unruhige Nacht hinter sich.


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

"Blackout - Morgen ist es zu spät" ist ein Buch, das ich schon seit Ewigkeiten lesen wollte, an das ich mich aber bisher aufgrund der hohen Seitenzahl und der Thematik (von der ich annahm, dass sie mir zu trocken wäre) nie so recht heranwagte. Allerdings habe ich es nun innerhalb einer Leserunde doch endlich mal in Angriff genommen und finde es wahnsinnig spannend. Der Schreibstil und die Charaktere, die sehr zahlreich sind aber auch gut zu unterscheiden, gefallen mir gut und ich arbeite mich langsam von Tag zu Tag durch, denn die einzelnen Kapitel sind nach Tagen untergliedert.

Wie sehr wir mittlerweile abhängig sind vom Strom hatte ich in der Größenordnung nicht geahnt und man fragt sich beim Lesen ständig, was man selber in so einer Situation tun würde? Sollte man auf so etwas vorbereitet sein und sich gegebenenfalls bevorraten? Gleichzeitig habe ich nebenher ein Buch gelesen, dass 1918 handelte und damals wurden gerade erst elektrische Leitungen gelegt. Das war stellenweise schon merkwürdig, da es ja damals auch ohne Strom ging.


4. Wie wäre dein Leben, wenn du dein aktueller Protagonist wärst?

Aufregend und beängstigend zugleich. In meiner aktuellen Lektüre gibt es ja viele verschiedene Protagonisten, aber ich würde sagen der Informatiker Piero Manzano ist der wichtigste Protagonist, und sein Leben verändert sich rasant, da er der Erste ist, der das Ausmaß des Stromausfalls erfasst und versucht zu handeln. Ich mag seine ruhige gelassene Art, aber tauschen möchte ich keinesfalls mit ihm.

Montag, 15. Mai 2017

Blogparade - Ankündigung "French Kiss: Liebe zum Nachtisch" von Marie Keller






















Hallo meine Lieben,

ich freue mich auf die Ankündigung einer Blogparade, welche bereits heute, am Montag, d. 15. Mai 2017 startet. Es handelt sich dabei um das Buch "French Kiss: Liebe zum Nachtisch" von Marie Keller.



Darum geht es:

Als Sophie Weber erfährt, dass ihre Großmutter in Frankreich verstorben ist und sie als Alleinerbin eingesetzt hat, macht sie sich auf den Weg nach Courvelle, einem kleinen Ort in der Nähe von Paris.

Dort angekommen muss sie sich der Tatsache stellen, dass es sich bei dem Erbe um ein renovierungsbedürftiges Haus mit winzigem Restaurant handelt, das ihre Großmutter bis kurz vor ihrem Tod führte.
Ihr Erbe ist in erbarmungswürdigem Zustand und daher unverkäuflich. Sophie bleibt nur, in Eigenregie alles zu renovieren, wenn sie jemals einen Käufer für das Haus finden will. Der steht auch bald schon vor der Tür, aber dann macht ihr die Liebe einen Strich durch die Rechnung und alles kommt ganz anders als geplant.

French Kiss ist eine bezaubernde Liebeserklärung an Frankreich, das Leben und die Liebe.


Blogparaden-Plan

(Die Beiträge werden jeweils um 17.00 Uhr veröffentlicht.)


Montag, 15. Mai 2017: French Kiss (Buchvorstellung)
Manja von Manjas Buchregal

Dienstag, 16. Mai 2017: Review
Kathrin von Katis Bücherwelt

Mittwoch, 17. Mai 2017: Frankreich
Bianca von Bibilotta

Donnerstag, 18. Mai 2017: Review
Diana von Abendsternchens bunte Welt

Freitag, 19. Mai 2017: Liebe
Katja von Katjas Bücherwelt

Montag, 22. Mai 2017: Interview mit Marie Keller
Sonja von Sonjas Bücherinfos

Dienstag, 23. Mai 2017: Liebe mit Genuss
Manuela von Elas Bookinette

Mittwoch, 24. Mai 2017: Review
Eva von Bücherfansite

Donnerstag, 25. Mai 2017: Liebe zum Nachtisch
Charleen von Charleen`s Traumbibliothek

Freitag, 26. Mai 2017: Review
hier bei mir


Wir freuen uns, wenn ihr vorbeischaut und wir mit unseren Beiträgen euer Interesse wecken können :)

Dies ist eine Aktion von



Sonntag, 30. April 2017

Der Marsianer - Andy Weir


Autor: Andy Weir

Verlag: Heyne Verlag

Seitenzahl: 512

ISBN: 978-3453316911

Erscheinungsdatum: 14. September 2015

Ebenfalls als E-Book sowie Hörbuch erhältlich!

zu kaufen bei: Verlagsgruppe Random House

oder bei: Amazon



Cover:


Mit dem Bild des Schauspielers Matt Damon auf dem Cover des Taschenbuchs tue ich mich nach wie vor sehr schwer. Ich finde ihn als Darsteller für diese Rolle zwar super, aber mir gefällt das orangefarbene Cover der gedruckten Ausgabe wesentlich besser.


Erster Satz:


Ich bin so was von im Arsch.


Inhalt:


Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Für Mark Watney beginnt ein spektakulärer Überlebenskampf …


Meine Meinung zum Buch:


Zu dieser Geschichte wurde wahrscheinlich bereits alles gesagt, was gesagt werden musste. Man muss sie einfach gelesen haben! Ich habe mich lange Zeit davor gescheut, da ich eigentlich überhaupt kein Fan dieses Genres bin und mich auch nie allzu sehr für Astronomie oder Raumfahrt interessierte. Dennoch konnte mich das Buch bereits auf den ersten Seiten begeistern, weil ich den trockenen Humor Watneys so herrlich fand, und er ist einfach ein wahnsinnig toller Kerl.

Mark Watney bleibt nach einem Unfall, bei dem die Crewmitglieder ihn für tot hielten, alleine auf dem Mars zurück. Eigentlich ein hoffnungsloses Unterfangen, doch er käme nie auf die Idee zu verzagen, beginnt sofort sämtliche Lösungsansätze abzuwägen und berechnet wie lange er mit den Nahrungs- sowie Wasservorräten durchhalten würde - Weiß er doch, dass die nächste Mission erst in einigen Jahren ansteht.

Am Anfang hatte ich einige Schwierigkeiten mit den vielen technischen Details und brauchte ein Weilchen, bis ich richtig reinkam. Es ist auch keine Geschichte, die man einfach mal so locker nebenher liest, da man sich schon wahnsinnig konzentrieren muss, um sich das halbwegs bildlich vorstellen zu können. Ursprünglich wollte ich das Buch in einer Leserunde lesen, sodass ich mich von einem Leseabschnitt zum nächsten hangelte, dabei mehrere Wochen brauchte und kaum hinterherkam, aber ich wollte natürlich unbedingt wissen, wie es Mark ergehen wird und ob seine Idee, Kartoffeln zu züchten, fruchtet. Hinzu kam dieser herrliche Sarkasmus, mit dem er seine eigene Situation immer wieder beschrieb, sodass ich nie auf die Idee gekommen wäre, das Buch abzubrechen. Stellenweise habe ich wirklich Tränen gelacht.

"Mein heutiger Tag begann mit einer Kartoffel, die ich mit etwas Marskaffee hinuntergespült habe. So nenne ich heißes Wasser mit einer aufgelösten Koffeinpille. Der echte Kaffee ist mir schon vor Monaten ausgegangen." (Zitat S. 366)


Ab und zu enthält das Buch schon sehr viele Details für Technikbegeisterte sowie Naturwisschenschafts-Freaks, aber auch Ahnungslose (wie ich) kommen bei diesem Buch voll auf ihre Kosten, denn ich habe stattdessen meinen Fokus mehr auf Mark gerichtet, fühlte mit super unterhalten durch seine Eintragungen ins Logbuch sowie die Unterhaltungen seiner Vorgesetzten.

Mein Fazit:


Ein wahnsinnig tolles Buch, das jeder selbst gelesen haben sollte. Auch die Nicht-Science-Fiction-Leser werden von dieser Geschichte begeistert sein und sollten auf jeden Fall mal rein lesen! Mark Watney wird sein Übriges tun, sodass ihr spätestens nach einigen Seiten beeindruckt sein werdet und das Buch nie wieder weglegen möchtet.



Freitag, 28. April 2017

Mein schlimmster schönster Sommer - Stefanie Gregg

Autor: Stefanie Gregg

Format: E-Book

Seitenzahl: 304

Verlag: Aufbau Taschenbuch

ISBN: 978-3746633213

Erscheinungsdatum: 17. Februar 2017

Ebenfalls als Taschenbuch erhältlich!

zu kaufen bei: Aufbau Verlag

oder bei: Amazon


Cover:


Das Cover ist ein schöner Blickfang und wirkt mit seinen warmen Farben wahrhaftig sommerlich. Die abgebildeten Motive finden sich in der Geschichte wieder und lassen so bereits einiges über die Handlung erahnen. Da passt einfach alles!


Erste Sätze:


Männerfaustgroß.
Männerfaustgroß ist größer als tennisballgroß. Klingt auch gefährlicher. Tennisballgroß konnte ich sportlich nehmen.


Inhalt:


Isabel wird nach einem Klinikaufenthalt mit den Worten entlassen, sie soll doch nochmal verreisen, bevor sie sich erneut in Behandlung begibt. Eigentlich überhaupt nicht ihre Art, so spontan Dinge zu tun, ohne genaue vorherige Planung. Doch nun wurde ihr ein Tumor prognostiziert und als sie einen alten VW Bully sieht, der verkauft werden soll, fasst sie innerhalb weniger Minuten den Entschluss nach Südfrankreich zu reisen. Da der Besitzer Rasso jedoch zuvor noch einiges erledigen muss, wird daraus eine ereignisreiche Reise und Isabels schlimmster schönster Sommer.


Meine Meinung zum Buch:


Ich liebe Roadtrip-Romane und nachdem ich das Cover dieses Buches sah, mit dem VW Bully vorne drauf, stand für mich fest, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Nun, die Handlung verlief dann doch etwas anders, als ich es erwartet hatte, aber begeistern konnte mich diese Geschichte dennoch.

Isabel lebt in einer festen Beziehung, aber so richtig glücklich ist sie mit ihrem Partner schon lange nicht mehr. Es hat eher was von einer Zweckgemeinschaft, beide leben für ihre Arbeit, und Ehe oder Kinder waren nie ein Thema. Mit Isabels Erkrankung kann ihr Freund absolut nicht umgehen, sodass sie kurzerhand beschließt einfach alleine zu verreisen. Doch dann kommt alles ganz anders, denn sie findet in Rasso, der sie eigentlich nur kurz begleiten wollte, bevor sie alleine nach Südfrankreich fährt, einen wahren Freund, lernt weitere außergewöhnliche Menschen kennen und lernt viel über sich selber während dieser Reise.

Die beiden Hauptcharaktere Isabel sowie Rasso geben ein sehr gegensätzliches Paar ab, aber ich mochte sie auf Anhieb und konnte auch gut nachvollziehen, was in Isabels Kopf vorgeht, nachdem sie diese niederschmetternde Diagnose erhalten hat. Auch Rasso fand ich sehr realistisch dargestellt und seine Wandlung während dieser Geschichte überzeugten mich gänzlich. Bisher lebte er für seinen Traum Musiker zu werden, es fehlte jedoch immer das nötige Kleingeld und so hielt er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, genoss seine Freiheit und versuchte seine Träume zu verwirklichen.

Eigentlich hatte ich aufgrund des Klappentextes sowie den ersten Seiten eine eher traurige Geschichte erwartet und war anfangs etwas enttäuscht, dass dieses Buch oftmals so lustig war. Stellenweise war mir das fast schon etwas zu viel des Guten und ich vermisste die Ernsthaftigkeit, die tiefgründigen Gespräche oder auch bedrückende Momente. Ab und an gab es all das auch, aber oftmals waren mir die Szenen einfach zu albern, die Nebencharaktere zu schräg oder auch die Themen zu belanglos. Dennoch mochte ich diesen Roman und fand ihn unterhaltsam. Naja, und da das Ende dann doch sehr passend war, sah ich vieles auch etwas weniger kritisch im Nachhinein. Die Geschichte soll eher die Leichtigkeit einer unbeschwerten Reise vermitteln und vielleicht auch zum Nachdenken anregen, was ihr dann letztendlich auch gut gelang.

Die Handlung ist abwechslungsreich und teilweise urkomisch beschrieben, sodass keine Langeweile aufkommt, aber besonders am Anfang empfand ich die vielen "glücklichen Zufälle" doch eher unglaubwürdig. Das legte sich jedoch dann urplötzlich und dadurch konnte mich das Ganze auch wesentlich mehr fesseln.

Mein Fazit:


Mich konnte "Mein schlimmster schönster Sommer" trotz einiger Kritikpunkte gut unterhalten. Die Tiefgründigkeit blieb bei der Fülle an merkwürdigen Geschehnissen leider etwas auf der Strecke, aber als lockere Lektüre für zwischendurch passte es ganz gut.




Mittwoch, 19. April 2017

Kolibriküsse - Barbara Schinko


Autor: Barbara Schinko

Format: E-Book

Verlag: Impress

Seitenzahl: 208

ISBN: 978-3-646-60245-6

Erscheinungsdatum: 4. August 2016

zu kaufen bei: Carlsen

oder bei: Amazon



Cover:


Ein besonders gelungenes Cover, das mir sofort ins Auge fiel, da es soviel Wärme vermittelt. Es wirkt sommerlich leicht und ich kann mich kaum satt sehen daran, da ich die kursive Schrift des Titels, die Farben und natürlich die Kolibris wundervoll finde.


Erste Sätze:


Stell dir die Szene so vor: eine Landstraße im Südwesten des amerikanischen Bundesstaates Indiana. Einspurig, na klar - mehr Spuren braucht man bei den paar hundert Einwohnern auch nicht.


Inhalt:


Weil ihre Mutter mal wieder auf einem Selbstfindungstrip ist, muss Kenzie für die letzten beiden Schuljahre zu ihrer Schwester ziehen. Das einzig Gute daran: die Autopanne kurz vor dem Ziel, die Kenzie in der sengenden Hitze Indianas eine Begegnung mit dem attraktiven Josh beschert. Kenzie verliebt sich Hals über Kopf in den heißen Farmboy mit den zerzausten Haaren und den kolibrigrünen Augen. Doch obwohl Josh ihre Gefühle scheinbar erwidert, weicht er ihren Flirtversuchen immer wieder aus. Als Kenzie sein Verhalten verstehen will, stößt sie auf ein gefährliches Geheimnis, das plötzlich ein ganz anderes Licht auf Josh wirft…


Meine Meinung zum Buch:


So sehr mir das Cover auch gefiel, die Geschichte an sich hat mich dann doch sehr zwiegespalten zurückgelassen. Dabei begann die Handlung so vielversprechend und locker, dass ich eine leicht lesbare Liebesgeschichte vermutete, aber besonders zum Ende hin wurde das Ganze immer schräger und die Charaktere begannen mich mehr und mehr zu nerven, sodass ich die Geschichte wahrscheinlich abgebrochen hätte, wenn sie einige Seiten länger gewesen wäre.

Kenzie ist eine taffe junge Frau, die eigentlich gar nicht so recht nachvollziehen kann, warum sie nun ausgerechnet zu ihrer Schwester ziehen soll, wo diese doch ohnehin zu wenig Platz und Zeit für sie hat. In ihrer neuen Schule fühlt sie sich anfangs völlig fehl am Platz, da ihre Kleidung nicht so recht passend erscheint, freundet sich jedoch schnell mit Sarah an, die ihr dann auch eine Einweisung gibt, was die verschiedenen Freundesgruppen der Schule betrifft.

Über Josh kann ich seltsamerweise wenig sagen, da er mir beinahe fremd blieb. Er macht sowohl um seine Vergangenheit als auch um seine Familie und sich selbst ein Riesen-Geheimnis und nur nach und nach kommen einige Dinge ans Licht, was ihn mir allerdings auch nicht unbedingt sympathischer machte.

Obwohl das Buch anfangs so vielversprechend begann, konnte es mich letztenendes leider bis zum Ende hin nicht packen, da das Ganze auch immer abstruser wurde. Es war nicht schwer, zu erahnen dass diese Geschichte zum Ende hin diese seltsame Wendung nehmen würde, da die Anzeichen schon sehr offensichtlich waren. Was mich jedoch wahnsinnig störte an der ganzen Handlung, war Kenzies Verhalten, da sie immer wieder im Haus von Josh und seinem Onkel rumschnüffelt, als sei es das Normalste der Welt, und auch so offensichtlich mit ihm flirtet, dass es beinahe schon peinlich ist. Von Josh kommt dagegen ziemlich wenig zurück, sodass ich oftmals dachte: Warum rückt sie ihm immer wieder so auf die Pelle, wenn er sie doch offensichtlich nur als Freundin sieht?

Der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen, aber dadurch dass die Unterhaltungen der beiden Hauptcharaktere so schleppend verlaufen, kommt leider auch wenig Spannung auf. Interessanter fand ich dagegen die Erzählungen Kenzies, über die Zeit bevor sie zu ihrer Schwester zog. Ich wollte die Geschichte hauptsächlich nebenher lesen, aber oftmals hatte ich bereits nach wenigen Seiten genug und schloss das E-Book wieder.

Mein Fazit:


Vielleicht war ich einfach die falsche Zielgruppe für diese Geschichte, da mich weder die Charaktere noch die Handlung richtig begeistern konnten. Mir erschien das alles etwas zu fad und auch die merkwürdige Wendung zum Ende hin, wollte für mich nicht so richtig dazu passen. Ich habe lange überlegt, wieviele Sterne ich hierfür vergebe, da ich das erste Drittel richtig gut und vielversprechend fand, danach jedoch mehr und mehr genervt war von der Story. Allerdings würde ich sicherlich erneut zu einem Buch der Autorin greifen, sodass ich letztenendes eher zu drei statt zwei Sternen tendierte.



Sonntag, 16. April 2017

Tage mit dir - Kate Dakota


Autor: Kate Dakota

Format: E-Book

Verlag: Forever

Seitenzahl: 298

ISBN: 9783958181328

Erscheinungsdatum: 12. August 2016

zu kaufen bei: Ullstein Buchverlage

oder bei: Amazon



Cover:


Das Cover gefällt mir sehr gut und wirkt mit dem Anzug im Hintergrund richtig elegant. Ich mag das Apricot am unteren Bildrand, da es einen Sonnenuntergang andeutet und man auch die Gesichter der beiden Personen nur erahnen kann.


Erste Sätze:


Wie gerne hätte er die Maustaste losgelassen. Wenigstens einen kurzen Moment, um seinen Augen und seinen angespannten Muskeln eine kleine Verschnaufpause zu gönnen.


Inhalt:


Falk, der dringend eine Auszeit benötigt, um ein schlimmes Erlebnis zu verarbeiten, trifft auf die schwangere Dänin Minje, die sich vor ihrer Familie versteckt. Er merkt schnell, dass sie in großen Schwierigkeiten steckt und möchte ihr helfen, doch Minje verrät ihm nichts über den Grund ihrer Flucht. Dabei trägt sie ein Geheimnis mit sich herum, dass ihrer beider Leben für immer verändern wird.


Meine Meinung zum Buch:


Als ich das Cover sowie den Klappentext dieser Geschichte das erste Mal sah, war ich eigentlich der Meinung, dass es sich um eine lockere Liebesgeschichte mit interessanten Protagonisten handelt, doch dieses Buch war soviel mehr, dass ich mir mit der Rezension einfach Zeit lassen musste. Ich musste das alles erst etwas sacken lassen, sodass dazwischen letztenendes viele Wochen lagen, aber selbst jetzt rückblickend merke ich nach wie vor, wie sehr mich das Gelesene immer noch beschäftigt. Die Geschichte beinhaltet viele Schicksalsschläge und dennoch, oder vielleicht auch gerade deswegen, versprüht sie jede Menge Optimismus, Lebensfreude und Hoffnung, sodass sie mich wahnsinnig berührt hat.

Falk musste mitansehen, wie ein Kollege sich das Leben nahm und sieht daraufhin keinen Sinn mehr darin, lediglich für den Beruf als Broker zu schuften. Er beschließt eine Auszeit zu nehmen und nur mit dem Nötigsten ausgestattet entlang der Mosel zu wandern.

Minje stammt aus einer wohlhabenden Rennfahrer-Familie, möchte jedoch keinesfalls von ihrer Familie gefunden werden. Da sie ihre Kreditkarte deshalb nicht benutzen darf, bittet sie Falk ihm etwas Geld zu leihen. Dieser möchte sie in ihrem Zustand jedoch nicht so einfach alleine ziehen lassen und besorgt ihr deshalb einen Schlafplatz. Minje beschließt Falk ein Stück seines Weges zu begleiten.

Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Falk und Minje erzählt, als auch aus der Sicht von Minjes Familienangehörigen, die jeder für sich eigene Probleme zu bewältigen haben. Ich fand das alles zwar sehr spannend, aber stellenweise waren mir das doch schon etwas zu viele verschiedene Baustellen. Am Ende ergab das alles zwar durchaus Sinn, aber mich interessierte vordergründig wie es mit Falk und Minje weitergeht, sodass ich die Probleme ihres Vaters sowie ihres Bruders erstmal zweitrangig fand. Dennoch mochte ich die Charaktere allesamt und fand die Handlung insgesamt auch realistisch beschrieben.

Das Buch hat mich alles in allem doch sehr bewegt und berührt. Das Ende passte meiner Meinung nach zwar gut zur Story, wirkte mir dann allerdings zu konstruiert. Ich denke im wahren Leben hätte man da doch etwas anders entschieden oder die Charaktere wären anders damit umgegangen. Positiv erwähnen möchte ich noch die großartig beschriebenen Handlungsorte Koblenz, Stockholm sowie Monte Carlo, über die man in dieser Geschichte viele wissenswerte Dinge erfahren konnte.

Mein Fazit:


Ein sehr gelungenes Buch, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ich möchte das Buch jedem ans Herz legen, der hochemotionale und romantische Liebesgeschichten mag und den Glauben an die wahre Liebe und das Schicksal noch nicht verloren hat. Obwohl die Geschichte durchaus stellenweise nachdenklich stimmt, ist der Roman überwiegend heiter und vor allem aufmunternd. Er ist ein Plädoyer dafür, jeden Tag zu genießen und seine Träume zu verwirklichen.




Dienstag, 11. April 2017

Nieder mit dem SuB - Challenge [Zwischenstand März 2017]


Nun ist bereits der dritte Monat vorbei, und da ich mir mittlerweile ein Bild darüber machen konnte, wer aktiv mit liest beziehungsweise, wer seine Fortschritte regelmäßig einträgt, habe ich kurzum den Rotstift mal angesetzt und diejenigen gestrichen, von denen bisher gar nichts kam. Für mich geht dadurch die Auszählung wesentlich schneller und übersichtlicher.

Im März hattet ihr das erste Mal die Möglichkeit Zusatzpunkte zu sammeln, wovon einige auch Gebrauch machten, und so ordentlich Punkte einfahren konnten. Spitzenreiter war hierbei Katja, denn sie las "Winter der Welt" von Ken Follett und konnte so sage und schreibe 6 Zusatzpunkte sammeln.

Bildquelle: Bastei Lübbe
Die nächste Möglichkeit Extrapunkte mitzunehmen wird es dann im Juni geben.

Folgende Punkte habe ich vergeben:

1. Katja R. (16 Punkte)

2. Chrissys Bücherwelt (13 Punkte)
    Micha G. (13 Punkte)

3. Sallys Books (12 Punkte)

4. Nicole R. (11 Punkte)

5. Bitterblues Bücherwelt (10 Punkte)
    Unsere zauberhaften Bücherwelten (10 Punkte)
    diabooks 78 (10 Punkte)
    Sabrina B. (10 Punkte)

6. Chias Bücherecke (7 Punkte)
    Christina K. [Seitendiebin] (7 Punkte)
    Samtpfoten mit Krallen (7 Punkte)
    BuchBria (7 Punkte)

7. Bücherwürmchens Lesefutter (6 Punkte)


Ranking nach Gesamtpunkten:


Katja R.: 43 Punkte

Chrissys Bücherwelt: 40 Punkte
Micha G.: 40 Punkte

Sabrina B.: 37 Punkte

Samtpfoten mit Krallen: 34 Punkte

Bitterblues Bücherwelt 33 Punkte
Nicole R.: 33 Punkte

Unsere zauberhaften Bücherwelten: 32 Punkte

Sallys Books: 29 Punkte
diabooks 78: 29 Punkte
Bücherwürmchens Lesefutter: 27 Punkte
my Books...: 22 Punkte
BuchBria: 20 Punkte
Julias Sammelsurium: 16 Punkte
Christina K. [Seitendiebin]: 14 Punkte
Chias Bücherecke: 12 Punkte
Cie Cie: 11 Punkte
Zauberfeders Challenges: 4 Punkte

Solltet ihr Fehler finden, so sagt es mir bitte. Außerdem gilt nach wie vor, dass ihr bei Unklarheiten bzgl. der Aufgaben gerne nachfragen dürft.

Mittwoch, 5. April 2017

Mein Himmel in deinen Händen - Amy Harmon


Autor: Amy Harmon

Verlag: Ink

Seitenzahl: 384

ISBN: 978-3863960995

Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2016

Ebenfalls als E-Book erhältlich!

zu kaufen bei: Bastei Lübbe AG

oder bei: Amazon



Cover:


Ich mag das Cover total und finde es in natura sogar noch schöner, als das veröffentlichte Bild hier im Internet. Da passt einfach alles: von den Farben bis zur Musterung sowie den abgebildeten Personen.


Erster Sätze:


Gestern bekam ich einen Anruf von Millie. Tagg ist verschwunden. Er ist weg, und Millie hat keine Ahnung, wo sie ihn suchen soll, selbst wenn sie es könnte.


Inhalt:


David Taggert hat bereits eine schwierige Vergangenheit hinter sich, als er die blinde Millie kennenlernt, aber angesichts dessen, womit sich Millie tagtäglich auseinandersetzen muss, ist sein Leben momentan eher einfach. Tagg ist sofort hingerissen von ihr, und je näher er sie kennenlernt, desto mehr schließt er sie, sowie ihren autistischen Bruder, in sein Herz. Dennoch sucht er von einem Tag auf den anderen das Weite und lässt Millie lediglich einige besprochene Kassetten da, die ihr eine Erklärung über sein Verschwinden liefern sollen. Millie sucht Hilfe bei Davids bestem Freund Moses. und gemeinsam mit dessen Frau versuchen sie eine logische Erklärung für Taggs Verschwinden zu finden.


Meine Meinung zum Buch:


Dass es sich bei "Mein Himmel in deinen Händen" um eine Fortsetzung handelt, war mir leider anfangs überhaupt nicht bewusst und ich hätte mich schon gefreut, wenn darauf im Klappentext oder der Beschreibung irgendwie Bezug genommen worden wäre. Ich konnte die Handlung zwar auch ganz gut ohne Vorkenntnisse nachvollziehen, aber normalerweise lese ich solche Geschichten schon gerne der andgedachten Reihenfolge nach. Man versteht die Zusammenhänge der Handlung zwar auch aufgrund der eingebauten Rückblicke, aber nun weiß ich viel zu viel über die vergangenen Geschehnisse, um noch großartig Lust auf den 1. Band zu verspüren. Ich möchte ihn zwar trotzdem gerne noch lesen, aber ich denke, damit werde ich mir auf jeden Fall noch Zeit lassen, damit ich das Gelesene eventuell doch wieder vergessen habe, bis dahin.

David mochte ich unwahrscheinlich gerne, da er für mich den perfekten Traummann verkörperte. Er ist humorvoll, charmant, sportlich und kann super mit Kindern umgehen (auch mit so einem schwierigen Fall, wie es Henry einer ist). Seine bewegte Vergangenheit in Bezug auf Frauen habe ich irgendwie bewusst ausgeblendet, da ich ihn mir absolut nicht als Aufreißer vorstellen konnte. Dazu wirkte er auf mich einfach zu fürsorglich, vorsichtig und besorgt.

Millie hat sich gemeinsam mit ihrem Bruder perfekt eingerichtet. Sie ergänzen sich prima und helfen sich gegenseitig wo es nur geht. Aufgrund einer Krankheit ist sie seit vielen Jahren blind, hat sich jedoch ganz gut damit arrangiert und strahlt jede Menge Lebensmut und Freude für die kleinen Dinge des Alltags aus.

Obwohl ich diese Geschichte wirklich sehr genossen habe, kam ich nur langsam vorwärts. Vermutlich lag es am Schreibstil, der schon recht gewöhnungsbedürftig war, da man einerseits durch die Kassetten-Aufnahmen stets das Gefühl hat, dass Tagg anwesend ist und der zweite Strang wurde seltsamerweise nicht von Millie direkt, sondern von Moses erzählt. Dennoch fühlte ich mich mit Millie verbunden und konnte gut nachvollziehen, was in ihr vorging. Gleichzeitig mochte ich den emotionalen und zugleich bildhaften Schreibstil sehr und möchte unbedingt weitere Bücher von Amy Harmon lesen.

Im Verlauf des Buches kann man in etwa erahnen, was der Grund für Taggs Flucht ist, aber ich fand es spannend bis zum Ende und fand den Schluss dann auch sehr stimmig.

Mein Fazit:


Ein wundervolles Buch, das mich noch lange beschäftigen wird, da ich die Hauptcharaktere innerhalb kürzester Zeit ins Herz geschlossen hatte und auch die Thematik Blindheit sowie Autismus sehr interessant fand. Der Schreibstil bereitete mir einige Schwierigkeiten, aber zu dieser Gesamthandlung passte das alles genau so, wie es gedacht war.






Die Reihe:

1. Unser Himmel in tausend Farben
2. Mein Himmel in deinen Händen

Donnerstag, 30. März 2017

Das Model und der Walflüsterer - Ava Lennart


Autor: Ava Lennart

Format: E-Book

Seitenzahl: 384

Verlag: -

ISBN: 978-1539844679

Erscheinungsdatum: 15. November 2016

Ebenfalls als Taschenbuch erhältlich!

zu kaufen bei: Amazon



Cover:


Das Cover finde ich traumhaft schön, denn mir gefallen die typisch maritimen Farben, die Schriftform und -farbe des Titels und ich finde auch die abgebildeten Personen ansprechend.


Erster Satz:


DIE TUSSI NERVT, seit wir das Dock verlassen haben.


Inhalt:


Das erste Zusammentreffen von Elle und dem Walforscher Alexander verläuft alles andere als freundlich, allerdings ist Alexanders bester Freund ausgerechnet ein ehemaliger Bekannter von Elle. Neil ist ein ziemlicher Weiberheld, der nichts anbrennen lässt, und so versucht er auch prompt bei Elle sein Glück. Elle genießt sein Werben, findet jedoch Alexander wesentlich interessanter und da beide deutsche Wurzeln haben, freundet sie sich auch schnell mit Alexanders Eltern an, die ein Restaurant mit deutscher Küche dort leiten. Als die Vergangenheit beide jedoch einholt, rückt eine Beziehung in weite Ferne.


Meine Meinung zum Buch:


Bei diesem Buch fühlte ich mich sofort vom wunderschönen Cover angesprochen und so freute ich mich sehr, dass ich die Geschichte im Rahmen einer Blogtour lesen durfte. Alleine der Handlungsort Vancouver versprach bereits eine passende Unterhaltung für verregnete Wintertage.

Elle kennt sich als ehemaliges Model gut in der Modebranche aus und hat nun in Vancouver ein kleines Modelabel aufgebaut. Als ein chinesischer Investor sie unterstützen möchte, hofft sie endlich richtig Fuß zu fassen mit ihrem Unternehmen. Als ihre Tochter beschließt im Restaurant von Alexanders Eltern auszuhelfen, ist sie froh, dass dieser sich so fürsorglich um ihre Tochter kümmert und schnell wird ihr klar, dass sie ihn völlig falsch eingeschätzt hat.

Alexander versucht sich mit jeder Menge Arbeit von einem Erlebnis in seiner Vergangenheit abzulenken. So hilft er oft im elterlichen "The Heidelberg" aus, organisiert Bootstouren für Touristen um die Wale zu beobachten, macht Vorlesungen an der Uni und forscht nebenher noch im Aquarium von Vancouver über die Meeressäuger.

Mir waren die beiden Hauptcharaktere schnell sympathisch, dennoch schafften sie es leider nicht, mich richtig mitzureißen sowie zu berühren. Elle erschien mir oftmals etwas oberflächlich, da sie sich ständig um ihre Figur sorgt und auch andere eher nach Äußerlichkeiten einordnet. Gleichzeitig konnte ich auch nicht so recht verstehen, warum sie sich seit Jahren die Spielchen ihres Exfreundes gefallen lässt.

Ich konnte durch den flüssigen und lockeren Schreibstil prima in die Geschichte abtauchen und fand auch die Beschreibungen des Handlungsorts Vancouver, verbunden mit der Geschichte deutscher Auswanderer, sehr informativ. Obwohl das Ende in einem gewissen Rahmen vorhersehbar war, konnten mich doch einige Zusammenhänge in der Geschichte komplett überraschen, allen voran Alexanders Vergangenheit.

Mein Fazit:


Alles in allem enthält diese Geschichte genau die richtigen Zutaten für viel Gefühl, Herzschmerz und ein fesselndes Leseerlebnis. Da ich jedoch einige Schwierigkeiten mit den Charakteren hatte, konnte es mich leider zu wenig berühren und wird mir nicht allzu lange in Erinnerung bleiben. Dennoch ist es eine nette 3 Sterne Lektüre für zwischendurch.



Dienstag, 28. März 2017

25. gemütliches Lese-Miteinander bei Samtpfoten mit Krallen

Hallo!

Livia von Samtpfoten mit Krallen veranstaltet heute wieder ein gemütliches Lese-Miteinander und da bin ich sehr gerne wieder mit dabei. Los ging es bereits um 18.00 Uhr, aber momentan komme ich selten vor 20.00 Uhr zum Lesen, sodass ich wie immer verspätet einsteige.

Das Thema lautet: Vergangene Zeiten (Lest historische Romane, Biografien, Erlebnissberichte und stellt euch auf ganz viele Fragen zum Thema ein.)

Ich bin gespannt auf die heutigen Fragen und Aufgaben und freue mich auf einen regen Austausch :)

Wer heute Abend noch mitlesen möchte, kann sich gerne noch HIER anmelden.


20.00 Uhr

Folgende Fragen wurden bereits gestellt:

1. Welches Buch liest du heute und auf welcher Seite startest du?

Ich habe mir einen Krimi ausgesucht, welchen ich als Rezensionsexemplar erhalten habe. Er handelt im Jahre 1918 und da ich schon immer mal einen historischen Krimi lesen wollte, kam mir dieses Buch sehr gelegen für den heutigen Abend. Starten tue ich auf der 1. Seite.

Heldenflucht von Jan Kilman
Darum gehts:

1918 – Deutschland nach dem großen Krieg … Das Land wird von Hungersnöten geplagt, die Daheimgebliebenen warten sehnsüchtig auf die Kriegsrückkehrer. In dieser düsteren Zeit begibt sich die Kriegsberichterstatterin Agnes Papen in die Eifel, in ihr Heimatdorf, das von den Wunden des Krieges heimgesucht wird, wie sich bald zeigt. Als die Bewohner einen stummen französischen Soldaten stellen, kommt eine Spirale der Gewalt in Gang. Menschen verschwinden spurlos, und in den Wäldern wird eine Leiche gefunden. Agnes beschließt, sich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen … (Quelle)

2. Wo liest du? Zeigst du uns vielleicht deinen Leseplatz?

Wie immer, in der Küche ;)


3. Und nun bin ich natürlich noch gespannt, was du dir zum Abendessen/Knabbern/Trinken gönnst :-)

Wir haben vorhin gegrillt. Knabbern werde ich vielleicht später noch etwas Gemüse, wenn der Hunger sich noch einstellen sollte, ansonsten freue ich mich auf ein kühles Radler.


4. Liest du oft historische Romane/Erlebnisbereichte, welche dich in eine andere Zeit entführen?

Mit allzu historischen Romanen kann ich leider so überhaupt nichts anfangen. Versucht hatte ich es vor vielen Jahren mal mit der Wanderhure, da jeder davon schwärmte, aber mir war das definitiv zu brutal. Ich weiß, zur damaligen Zeit war das sicherlich so, aber ich bekam die Bilder nicht aus dem Kopf und vorm einschlafen wollte ich dann gar nicht mehr weiterlesen, sodass ich es dann ganz abgebrochen habe. Ich habe mir vorgenommen es mal mit einem Buch von Diana Gabaldon zu versuchen und hoffe, dass das eher etwas für mich ist. Was ich jedoch unheimlich gerne lese sind Bücher, die an den Anfängen des 20. Jahrhunderts handeln.

5. Hast du dein heutiges Buch bewusst zum Thema gewählt? Inwiefern passt es zu unserem heutigen Motto?

Ich wollte mein Buch demnächst auf jeden Fall lesen, aber da es zum Thema passte beginne ich es bereits heute Abend.


6. Faszination Mittelalterroman/historischer Roman, etwas, das ich fast gar nicht nachvollziehen kann, weil ich leider nicht nur gute Erfahrungen damit gemacht habe. Kannst du mir einen Mittelalterroman/historischen Roman mit Handlung vor 1900 empfehlen, der dich wirklich überzeugt hat?

Nein ;) siehe Antwort zu Nr. 4 ...

22.00 Uhr


7. Und nun würde ich gerne wissen, was dir an deinem aktuellen Buch besonders gut gefällt, und was weniger.

Ich bin erst bis zur Seite 17 gekommen und kann noch gar nicht viel darüber sagen, aber mich interessiert diese Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts generell sehr und in Verbindung mit einem Krimi stelle ich mir das spannend vor.


8. Wie stehst du zu Erlebnis- und Zeitzeugenberichten aus den Weltkriegen? Geht dir das räumlich und historisch zu nahe? Greifst du lieber auf Erzählungen deiner Familie zurück? Liest du gerne Bücher, die im 20. Jahrhundert spielen?

Erlebnis- oder Zeitzeugenberichte gingen mir persönlich zu nahe und ich greife dann eher zu Geschichten, die in dieser Zeit handeln. Vielleicht weil ich da eher von einem positiven Ende ausgehe oder es einfach etwas anders verpackt ist. Ich weiß es nicht ... Bücher, die im 20. Jahrhundert spielen lese ich grundsätzlich jedoch liebend gerne. Auf Erzählungen meiner Familie kann ich mittlerweile nicht mehr zurückgreifen, da meine Großeltern verstorben sind, aber vieles von dem, was sie oft erzählten habe ich in Erinnerung. Mein Opa hat den Krieg persönlich erlebt und auch die Vertreibung aus dem Sudetenland, sodass er da viel erzählen konnte, aber es hat ihn auch Zeit seines Lebens beschäftigt.


9. Wenn du selber einen historischen Roman schreiben müsstest, mit welcher Zeit würdest du dich am liebsten befassen?

Das kann ich gar nicht so einfach beantworten, da mich zwar viele Epochen und Geschehnisse interessieren, aber um einen Roman darüber zu schreiben, müsste ich mich schon sehr lange damit befassen und nachlesen. Ich stelle mir das wahnsinnig schwierig vor.

Donnerstag, 23. März 2017

Highlanderinnen küsst man nicht - Dana S. Jacob


Autor: Dana S. Jacob

Format: E-Book

Verlag: -

Seitenzahl: 252

ISBN: 978-3741281136

Erscheinungsdatum: 21. September 2016

zu kaufen bei: Amazon





Cover:


Mir gefällt die Farbzusammenstellung unwahrscheinlich gut und es wirkt spritzig sowie fröhlich auf mich. Ich finde es perfekt!


Erster Satz:


Es war die Linkskurve vor dem Landeanflug auf Edinburgh, die ihn endgültig weckte.


Inhalt:


Musiker Tom braucht unbedingt eine Auszeit, da er eine wichtige Entscheidung fällen muss. Er versteckt sich bei dem schweigsamen Ainsley und knüpft schnell Kontakte zu den Einwohnern der Gegend. Besonders über die stolze Schottin Fiona möchte er mehr erfahren, sodass er mit einer Notlüge versucht sie näher kennenzulernen. Fiona managt das Pub der Famile und versucht gleichzeitig ein umstrittenes Staudammprojekt zu verhindern. Die Beiden kommen sich schnell näher, doch Toms Geheimniskrämerei droht alles zu zerstören.


Meine Meinung zum Buch:


"Highlanderinnen küsst man nicht" durfte ich im Rahmen einer Blogtour lesen, und da ich Schottland wahnsinnig interessant finde, habe ich mich bereits auf den ersten Seiten in dieser Geschichte wohl gefühlt. Was wohl auch zu einem großen Teil daran lag, dass hier sowohl die Protagonisten als auch die Handlungsorte sehr authentisch beschrieben wurden.

Die Hauptcharaktere Fiona sowie Tom, aus deren Sicht das Ganze erzählt wird, fand ich direkt sympathisch und ich wahr natürlich neugierig, wovor Tom davongelaufen ist. Lediglich sein bester Freund weiß, wo er sich aufhält und selbst Fiona verschweigt er den wahren Grund seines Versteckspiels. Dabei arbeitet die Zeit gegen ihn und er muss dringend eine Entscheidung treffen.

Die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen, ist spannend und oftmals auch ziemlich humorvoll. Insbesondere Fionas Familie fand ich bereits nach wenigen Seiten so herzerfrischend, dass ich natürlich wissen wollte, wie das Ganze weitergeht. Die Handlung an sich ist nicht sonderlich anspruchsvoll und teilweise auch leicht vorhersehbar, aber mich hat dieses Buch sofort mitgenommen und auch die Beschreibungen Schottlands machten es für mich interessant.

Was die Liebesbeziehung zwischen Fiona und Tom angeht, so ging mir das alles etwas zu schnell und ich hätte mir die Herangehensweise da etwas ausführlicher und frecher gewünscht. Es wirkte einfach etwas überhastet, was sich dann zwar schnell wieder gibt, aber da hätten der Geschichte ein paar Seiten mehr durchaus gut gestanden.

Mein Fazit:


Mit "Highlanderinnen küsst man nicht" ist der Autorin ein lesenswertes Debüt gelungen, bei dem man wunderbar abschalten und entspannen kann. Mal abgesehen von einigen wenigen Kritikpunkten, konnte mich diese Geschichte vollkommen überzeugen und ich würde mich über weitere Bücher von Dana S. Jacob freuen. Eben einfach ein Wohlfühlbuch!



Lesemonate Januar & Februar

Hallo liebe Leser,

nun ist auch der März schon fast wieder rum und ich habe euch noch nicht mal die Monatsrückblicke vom Januar sowie Februar gezeigt. Argh, dabei sollte mit dem neuen Jahr sovieles besser werden. Irgendwie lief nach dem ganzen Stress während der Weihnachts- und Neujahrszeit überhaupt nichts mehr so, wie es sollte und ich steckte in einer kleinen Leseflaute, war ständig müde und urlaubsreif. Nun ja, mein nächster Urlaub ist noch verdammt weit weg, aber mit den ersten wärmeren Tagen ging es endlich wieder bergauf, denn ich schnüre wieder öfter die Laufschuhe oder mache Radtouren und auch die Ernährung habe ich umgestellt.

Januar:


1. Camille Perri               Die Assistentinnen ★★★★☆ --> Rezension
2. Lisa Jasmina             Running to you: Bis zum Horizont und zurück (Running with
                                   you 1) ★★★★★ --> Rezension
3. Cecelia Ahern             Das Jahr, in dem ich dich traf ★★★★★ --> Rezension
4. Ava Lennart               Das Model und der Walflüsterer ★★★☆☆ --> Rezension folgt
5. Dana S. Jacob            Highlanderinnen küsst man nicht ★★★★☆ --> Rezension
6. Silvia Konnerth          Törtchen zum Verlieben ★★★★★ --> Rezension


Abgebrochen: keins

Gelesene Bücher: 6

Gelesene Seiten: 2035

ø gelesene Seiten pro Tag: 65






Februar:


1. Sarina Bowen                Kalte Nächte Warme Herzen ★★★☆☆ --> Rezension
2. Mara Ferr                    41 Rue Loubert ★★★☆☆ --> Rezension
3. Debbie Macomber          Winterglück (Rose Harbor-Reihe 1) ★★★★☆ --> Rezension
4. Kate Dakota                  Tage mit dir ★★★★☆ --> Rezension folgt
5. Graeme Simsion            Das Rosie Projekt ★★★★★ --> Rezension
6. Manuela Fritz                Blackstorm: Zeit der Veränderung ★★★☆☆ --> Rezension



Abgebrochen: keins

Gelesene Bücher: 6

Gelesene Seiten: 1846

ø gelesene Seiten pro Tag: 66




Mittwoch, 15. März 2017

2. Update zum Lesemarathon 2017 [Februar]

Hallo!

Es ist mal wieder an der Zeit ein Fazit zu ziehen, was unsere Lesechallenge 2017 angeht. Nochmal zur Erinnerung: Es ging darum, sich täglich mindestens 30 Minuten bewusste Lesezeit zu nehmen. Nähere Informationen zur Aktion findet ihr bei Emma vom Blog Ge(h)Schichten.

Obwohl der Februar eigentlich so ein Monat ist, bei dem ich normalerweise immer froh bin, wenn er endlich vorbei ist und so langsam der Frühling in Sichtweite rückt, so kam er mir in diesem Jahr definitiv zu kurz vor. Gerade war noch Weihnachten und dann verbrachten wir (wie immer) eine Woche in einem Center Parc, na ja und kaum wieder daheim war ich erst mal mit den Wäschebergen beschäftigt ... Das wars! Außerdem hatte ich auch sehr oft mit Kopfschmerzen zu kämpfen, war ständig müde und hatte oftmals das Gefühl, dass mir alles zu viel wird. Mittlerweile haben wir Mitte März und oftmals genügen dann ein Paar Sonnentage um das Ganze wieder mit völlig anderen Augen zu sehen :)

Folgende Bücher habe ich im Februar gelesen:


Gelesene Seitenzahl: 1880

Coolster Charakter des Monats: Eindeutig Don Tillman aus "Das Rosie-Projekt"! Ich mochte ihn auf Anhieb und er erinnerte mich so arg an Sheldon Cooper, dass ich beim Lesen oftmals laut lachen musste.

Schönster Handlungsort: Bei den Handlungsorten schwanke ich, da ja "41 Rue Loubert" in meiner Traumstadt Paris handelte und dann wiederum fand ich die Kleinstadt, in der Nähe von Seattle, beim Buch "Winterglück" so zauberhaft beschrieben, dass ich am liebsten sofort die Koffer gepackt hätte. Das gemütliche Bed & Breakfast würde ich gerne persönlich für einige Tage buchen und von dort einfach nur die Stadt Seattle erkunden, das Meer stundenlang anschauen ... Das reizt mich schon sehr.

Bester Plot: Da gefiel mir definitiv "Das Rosie-Projekt" am besten, da hier einfach alles stimmte: Die Charaktere, die Handlung und die Grundidee. Ich fand es toll, wie Don sich Stück für Stück veränderte und war erstaunt, wie problemlos er die Treffen mit Rosie meisterte (auf seine urkomische Art und Weise). Dabei kam es immer wieder zu amüsanten Missverständnissen.

Der beste Satz des Monats: Ein Zitat, der meiner Meinung nach viel über den Hauptcharakter aus "Das Rosie-Projekt" aussagt ist dieses hier:

"Meinem erstklassigen akademischen Abschluss und Doktortitel konnte ich nun das gesetzlich vorgeschriebene »Zertifikat zum verantwortlichen Ausschank alkoholischer Getränke« hinzufügen. Die Prüfung per Internet war nicht schwer gewesen." (S. 141)

Deine Eindrücke: Im Januar hatte ich meistens die Stoppuhr meines Smartphones nebenbei laufen und sobald ich aufhörte zu lesen, habe ich sie angehalten. Das klappte ganz gut, da ich diese dann später einfach weiterlaufen lassen konnte und nicht erst die Zeiten addieren musste. Im Februar ging es mir wie schon erwähnt gesundheitlich nicht so gut und oftmals vielen mir nach wenigen Seiten die Augen zu. Da habe ich die Stoppuhr oftmals gar nicht erst gestartet und erst abends richtig begonnen längere Zeit am Stück zu lesen, aber da wurde ich durch die Kinder oder meinen Mann ständig unterbrochen oder ich wurde abgelenkt durch den Fernseher, weshalb das mit der Stoppuhr schließlich einschlief. Im März versuche ich nun langsam wieder dazu überzugehen tagsüber mehr zu lesen und stelle mir den Timer oder werde die Stoppuhr doch wieder öfter nutzen.