Sonntag, 5. Juni 2016

Seezeichen 13 - Christiane Kördel



Autor: Christiane Kördel

Format: E-Book

Seitenzahl: 479

Verlag: -

ISBN: 978-3739247045

Erscheinungsdatum: 30. Januar 2016

Ebenfalls als Taschenbuch erhältlich!

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Cover:


Das Cover hat mich im ersten Moment nicht wirklich angesprochen, da mir die Farben etwas zu grell erschienen und auf den ersten Blick auch nicht erkennbar war, dass es sich um einen Krimi handelt. Der Titel machte mich letzten Endes jedoch neugierig auf diese Geschichte.


Erste Sätze:


Der Morgen ließe sich schöner nicht träumen. Kaum eine Welle stört den Seespiegel, kaum ein Laut die Sommeridylle, von dem regelmäßigen Tappen meiner Joggingschuhe einmal abgesehen.


Inhalt:


Ines Fox findet bei einem Spaziergang mit ihrem Hund Santo ein Paar Damenschuhe, die Blutflecken haben. Als wenig später ihre Mutter, die als Journalistin arbeitet, über einen Mordfall im nahegelegenen Casino berichten soll, wird Ines sofort hellhörig, kann jedoch keinen Zusammenhang erkennen. Erst als sie schließlich einen ihrer Mitarbeiter in eine schwarze Limousine steigen sieht und mit ihrem Webdesign-Unternehmen selber in Tatverdacht gerät, begibt sie sich auf Spurensuche und fühlt sich gleichzeitig selber bedroht.


Meine Meinung zum Buch:


Obwohl ich mit dem Cover anfangs wenig anfangen konnte, weckten der Titel sowie die Inhaltsangabe dann doch mein Interesse und ich entschied mich, diesen Bodensee-Krimi zu lesen. Dennoch lässt mich dieses Buch eher zwiegespalten zurück und ich muss gestehen, diese Rezension fällt mir nicht leicht, weil ich die Story an sich unheimlich spannend fand und auch die Protagonisten sehr mochte.

Ines ist eine Protagonistin, die mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet wurde und von der ich gerne weitere Bücher lesen würde. Mir gefiel ihre selbstbewusste sowie zielorientierte Art und im Laufe der Geschichte ist sie mir regelrecht ans Herz gewachsen. Sie lässt sich durch nichts beirren und greift auch mal zu unkonventionellen Methoden um diesen Fall zu lösen. Zusätzliche Spannung erhält die Geschichte durch ihren Ex-Freund, der bei der Kriminalpolizei arbeitet, und dem Ines immer noch etwas nachtrauert.

"Seezeichen 13" konnte mich bereits nach wenigen Seiten fesseln und ich fand den Kriminalfall unheimlich interessant, da Ines ja auch selber unter Tatverdacht gerät und bedroht wird. Allerdings hatte ich große Schwierigkeiten mit den sogenannten "Echtträumen", die die Geschichte letztenendes so unwirklich erscheinen ließen. Mich lassen diese wirklich ein bisschen ratlos zurück, da ich generell mit solchen Dingen nicht allzu viel anfangen kann und dann wiederum fand ich die Handlung an sich sehr lesenswert. Auch wenn man vielleicht das ein oder andere etwas hätte einkürzen können, da es sich zum Ende hin doch etwas zog.

Der Schreibstil lässt sich flott und unterhaltsam lesen und die Charaktere fand ich sehr gelungen. Stellenweise war ich selber immer wieder verunsichert, wer denn nun mit falschen Karten spielt und wem Ines denn nun trauen sollte. Auch die Schauplätze wurden wunderbar beschrieben, sodass ich mir vieles gut bildlich vorstellen konnte.

Mein Fazit:


Ein Buch, bei dem mir das Urteil wirklich schwerfällt, da mich der Schreibstil und die Geschichte an sich überzeugen konnten, aber die esoterischen Passagen hätten meiner Meinung nach nicht sein müssen. Dennoch hatte die Geschichte etwas. Von mir gibt es eine bedingte Leseempfehlung. Guter Durchschnitt!



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